Rechtsanwaltskanzlei
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Informationsabend zum Erbrecht der Wirtschaftskammer Klosterneuburg mit Rechtsanwältin Nina Ollinger

Informationsabend zum Erbrecht der Wirtschaftskammer Klosterneuburg mit Rechtsanwältin Nina Ollinger

Erbrecht ist ein wichtiges Thema, das jeden betrifft. Leider wird immer noch zu oft erst daran gedacht, wenn es schon zu spät ist. Auch hier gilt: rechtzeitig Vorsorgen und sich zumindest über mögliche Rechtsfolgen informieren!

Rechtsanwältin Dr. Nina Ollinger und Steuerberater Mag. Jürgen Sykora, die am Klosterneuburger Rathausplatz einen gemeinsamen Kanzleistandort betreiben, gaben im Rahmen der von der Wirtschaftskammer Klosterneuburg organisierten Veranstaltung einen ersten Überblick über die in diesem Zusammenhang wichtigen Bereiche für Unternehmen vom Einzelunternehmen bis zur GmbH.

Viele Fragen und eine rege Diskussion zeigten deutlich wie wichtig aber auch unbekannt diese Themen sind.

Nina Ollinger und Jürgen Sykora: „Ganz wichtig ist sich unabhängig vom Alter bei Vorhandensein von Vermögen einfach zu informieren. Oft sind viele Dinge nicht oder unrichtig bekannt und das führt dann bei Eintritt des Erbfalles zu Problemen.“

Vortrag zum Thema „Erbrecht für Unternehmen“ der WK Klosterneuburg mit Rechtsanwältin Nina Ollinger

Das Thema Erben ist derzeit in aller Munde – nicht zuletzt wegen der Erbrechtsreform, die am 1.1.2017 in Kraft tritt und ihre Schatten vorauswirft. Aus diesem Grund veranstaltet die Wirtschaftskammer Klosterneuburg am 19.4. einen Informationsabend zum Thema Erbecht für Unternehmer. Vortragende sind die Rechtsanwältin Nina Ollinger, die am Klosterneuburger Rathausplatz ihre Kanzlei betreibt, sowie Steuerberater und Kanzleipartner Jürgen Sykora.

Folgende Schwerpunkte werden an diesem Abend behandelt:

  • Kann ein Unternehmen vererbt werden?
  • Rechtsnachfolge bei Gesellschaften
  • Pflichtteilsproblematik
  • Steuerliche Behandlung von Unternehmensübertragungen
  • Share Deal oder Asset Deal?
  • Was ist ein Unternehmen wert?

Die Vortragenden freuen sich schon auf eine erfolgreiche Veranstaltung und viele interessierte Unternehmerinnen und Unternehmer!

Weitere Informationen sowie die Einladung zum downloaden gibt es im Vortragsbereich auf der Homepage der Rechtsanwaltskanzlei Dr. Ollinger.

Vortrag zum Thema Erbrecht beim Pensionistenverband Purkersdorf

Das Thema Erben erfreut sich stets großem Interesse bei Pensionisten, derzeit umso mehr, da es im kommenden Jahr zu einigen gesetzlichen Änderungen kommen wird. Aus diesem Grund veranstaltete der Pensionistenverband Purkersdorf am 6.4. einen Vortrag, bei dem die Purkersdorfer Rechtsanwältin Nina Ollinger zum Thema Erbrecht informierte.

Die Organisatorin, die Vorsitzende der Ortsgruppe Purkersdorf Susanne Passet, freute sich über die rege Teilnahme; an die 70 Teilnehmer lauschten aufmerksam den Ausführungen der Rechtsanwältin. Auch die Bezirksvorsitzende Traude Eripek, die sich den Vortrag nicht entgehen lassen wollte, war froh, dass sich so viele Mitglieder für dieses Thema interessiert zeigten.

„Wie bei den meisten Rechtsbereichen ist es gut und wichtig, sich rechtzeitig über Möglichkeiten zu informieren. In meiner anwaltlichen Tätigkeit erlebe ich regelmäßig Situationen, die mit etwas Wissen vermeidbar sind“, so Nina Ollinger, die am Purkersdorfer Hauptplatz ihren Kanzleisitz hat.

Erbrechtsreform 2017 – Erb-, Pflichtteils- und Testierrecht

19:00 Uhr, Rechtsanwaltskanzlei Dr. Ollinger, 3002 Purkersdorf, Hauptplatz 5

eine Veranstaltung der Raiffeisenbank Wienerwald-Bankstelle Purkersdorf

Einladung

Homepage der Raiffeisenbank Wienerwald

Erbrechtsreform 2017 beim Pensionistenverband

Vortrag beim Pensionistenverband Purkersdorf
14:00 Uhr, Herrengasse 6, 3002 Purkersdorf
Einladung
Homepage des Pensionistenverbandes Purkersdorf

 

Raiffeisenbank Wienerwald veranstaltet Fachvortrag zum Thema „Erbrechtsreform 2017“ bei der Rechtsanwaltskanzlei Dr. Ollinger

Die Bankstelle Purkersdorf der Raiffeisenbank Wienerwald organisierte in Kooperation mit der Rechtsanwaltskanzlei Dr. Ollinger einen Fachvortrag zur Erbrechtsreform 2017. Im historischen Kellergewölbe der alten Post am Purkersdorfer Hauptplatz referierte Rechtsanwältin und Kanzlei-Inhaberin Nina Ollinger zum spannenden Thema Erb-, Pflichtteils- und Testierrecht und welche Änderungen die Erbrechtsreform mit sich bringt.

Der Veranstaltungssaal war bis zum letzten Platz gefüllt – ein untrügliches Zeichen dafür, dass die Raiffeisenbank Wienerwald mit ihren zehn Bankstellen die Interessen ihrer Kunden perfekt erkannt hat. „Wir sind sehr erfreut, dass unser Angebot auf so viel Interesse seitens unserer Kunden stößt“, sagt Barbara Scheinhart, Bankstellenleiterin in Purkersdorf, die für die Organisation des Fachvortrages verantwortlich zeigt. Rechtsanwältin Nina Ollinger ergänzt: „Ich bin wirklich beeindruckt vom Interesse, aber auch von der regen Anteilnahme meines Vortrages“.

Beim anschließenden Buffet wurde noch intensiv weiter diskutiert. Ein weiteres Anzeichen dafür, dass man mit dem Thema einen Nerv traf. Die Veranstalter resumierten auch unisono: „Den großen Andrang verstehen wir als Aufforderung, zeitnah einen weiteren Termin anzubieten – die Planung dafür hat bereits begonnen!“ Man darf sich also auf eine baldige Wiederholung freuen.

Erbrechtsreform 2017 – Erb-, Pflichtteils- und Testierrecht

19 Uhr, Rechtsanwaltskanzlei Dr. Ollinger, 3002 Purkersdorf, Hauptplatz 5

eine Veranstaltung der Raiffeisenbank Wienerwald-Bankstelle Purkersdorf

Einladung

Erbrechtsvortrag von Rechtsanwältin Dr. Nina Ollinger im Gablitzer Gemeindeamt

Am 21.10.2015 hielt Rechtsanwältin Dr. Nina Ollinger ihren Gablitzer Herbstvortrag zum aktuellen Thema Erbrecht. Aufgrund der neuen Erbrechtsnovelle, die Änderungen zum 1.1.2016 für uns bereit hält, ist dieses Thema brandaktuell und dementsprechend viele Besucher waren anwesend, um über die Änderungen hautnah informiert zu werden.

Die Rechtsanwältin, die mit Standorten in Purkersdorf, Klosterneuburg und Gablitz vertreten ist, berichtete im Gablitzer Gemeindeamt über die Regelungen des neuen Erbrechts. Nina Ollinger gab einen Überblick darüber, was uns erwartet und was sich ändern wird. Nach dem Vortrag gab es ausführlich Gelegenheit, um Fragen zu stellen und über dieses doch viele Gemeindebürger betreffende Thema zu berichten. Auch hier zeigte sich durch das große Interesse die Brisanz dieses Themas.

„Ich freue mich, dass so viele Leute erschienen sind, um dem Vortrag beizuwohnen, aber auch darüber, dass die Gemeinde Gablitz die Plattform geschaffen hat, um ihre Bürger über dieses aktuelle Thema zu informieren“, so die Rechtsanwältin Nina Ollinger.

Testament – eigen- oder fremdhändig verfasst?

Der OGH (2. 7. 2015, 2 Ob 106/15z) hat kürzlich entschieden, dass eine letztwillige Anordnung, die aus eigen- und fremdhändigen Elementen besteht, nur dann als formgerechte eigenhändige Verfügung qualifiziert werden kann, wenn der vom Erblasser handschriftlich verfasste Teil für sich genommen einen Sinn ergibt. Der fremdhändige Teil kann nur zur Auslegung herangezogen werden, wobei das Ergebnis einen – wenn auch noch so geringen – Anhaltspunkt im handschriftlichen Teil finden muss.

Im vorliegenden Fall erstellte der Kläger zu Lebzeiten der Erblasserin eine Liste mit ihr gehörenden Vermögensgegenständen. Die Erblasserin schrieb mit der Hand über die Liste die Worte “Von meinem Besitz“ und unter die Liste die Worte “Gehört nach meinem Tode Dir … [dem Kläger]“. Neben einige Vermögensgegenstände setzte sie das Wort “ja“, neben andere das Wort “nein“. Anschließend unterfertigte sie das Dokument.

Im vorliegenden Verfahren begehrte der Kläger von den beklagten Erbinnen die Herausgabe einer mit “ja“ bezeichneten Sache. Das von der Erblasserin unterschriebene Dokument sei als formgültiges Vermächtnis zu qualifizieren. In seiner Entscheidung ging der OGH – wie die Vorinstanzen – davon aus, dass es sich um keine formgültige eigenhändige Verfügung handelt, weil aus dem von der Erblasserin selbst verfassten Teil alleine schon mangels Anführung konkreter Sachen kein Vermächtnis abgeleitet werden kann.

Um solchen Problemen vorzubeugen, empfiehlt sich eine Testamentserstellung mit einem Anwalt oder Notar. Rechtsanwältin Dr. Nina Ollinger trägt übrigens am 21.10.2015 zum Thema „Änderungen im Testamentsrecht durch die Erbrechtsnovelle 2015“ vor (Gemeindeamt Gablitz, ab 19 Uhr). Der Eintritt ist kostenlos!

Erbrecht: Änderungen nun fix

Der Gesetzesentwurf von Justizminister Brandstetter, genannt Erbrechts-Änderungsgesetz 2015 (ErbRÄG 2015) wurde mit breiter Mehrheit im Nationalrat angenommen. Das Erbrecht wurde damit modernisiert und in vielen Bereichen umgestaltet.

Im Mittelpunkt des ErbRÄG 2015 steht eine große Erbrechtsreform, die eine umfassende Modernisierung der gesamten erbrechtlichen Bestimmungen zum Ziel hat.

An wesentlichen Änderungen zu nennen sind etwa
• die Enterbung naher Angehöriger wurde unter gewissen Umständen vereinfacht
• pflegende Angehörige sind stärker bei der Verteilung des Erbes zu berücksichtigen
• Eltern sind vom Pflichterbe ausgenommen; nur noch die Nachkommen und der Ehegatte oder eingetragene Partner sind pflichtteilsberechtigt
• Das Erben von Familienbetrieben ist künftig möglich, Miterben sind in Raten auszuzahlen. Damit soll der Fortbestand von Klein- und Mittelbetrieben sichergestellt werden
• Testamente zugunsten früherer Ehegatten oder Lebensgefährten werden nach einer Scheidung automatisch als aufgehoben gewertet
• Die wohl wichtigste Neuerungen für Lebensgefährten: Gibt es kein Testament und keine Verwandten, hat ein Lebensgefährte künftig Vorrang vor dem sogenannten Heimfallsrecht des Staates. Diese Regelung wird bisherige Härtefälle verhindern, wonach der Lebensgefährte etwa nicht in der gemeinsamen Wohnung verbleiben konnte, die dem Verstorbenen gehörte
• Beibehalten wird die Bestimmung, dass ein nicht selbst geschriebenes Testament dreier Zeugen bedarf, das fremdhändige Testament soll aber durch verschiedene Maßnahmen fälschungssicherer gestaltet werden
• Nunmehr kann der Pflichtteil auch dann auf die Hälfte gemindert werden, wenn mindestens zwanzig Jahre kein Kontakt bestand. Bislang war dies nur möglich, wenn gar kein Kontakt gegeben war

Die Erbrechtsreform tritt nach einer ungewohnt langen Legisvakanz am 1. 1. 2017 in Kraft. Somit bleibt genug Zeit, um sich gut zu informieren, zu beraten und entsprechende Maßnahmen zu ergreifen.