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4. Social Entrepreneurship Forum 2017 am 22.9. unter dem Motto „Gemeinwohlorientiertes Unternehmertum in Bewegung”

4. Social Entrepreneurship Forum 2017 am 22.9. unter dem Motto „Gemeinwohlorientiertes Unternehmertum in Bewegung”

Heuer findet bereits zum vierten Mal das „Social Entrepreneurship Forum“ statt, diesmal am 22. September 2017 im Erste Bank Campus am Belvedere. Neben grundsätzlichen Inhalten zur Informations- und Wissensvermittlung über Form und Wirkungsweise von Social Entrepreneurship werden die Themen Finanzierung, Best Practice-Beispiele und die Frage diskutiert, wie Wirtschaft, Institutionen und Politik am gleichen Strang ziehen können, um wesentlichen und langfristigen Impact für die Gesellschaft durch das aufrichtige Engagement von Unternehmen zu erreichen. Ein wesentlicher Faktor für den Erfolg  ist das zielorientierte Zusammenwirken von unterschiedlichen Institutionen und politischen Einrichtungen.

Den Organisatoren, Senat der Wirtschaft und Syncon Franchise Consultants ist es ein Anliegen, Unternehmen zu unterstützen, ihre Anstrengungen im Sozialbereich möglichst effizient zu gestalten und dabei den unternehmerischen Aspekt im Blick zu behalten. Es ist ein Muss, Sozialprojekte optimal zu managen und aus dem Eck des „Almosentums“ zu bringen. Social Entrepreneure sollen als ein besonders wichtiges Segment und als eine Stütze für die zukünftige Gesellschaft wahr genommen werden.

Die Rechtsanwältin und Franchiserechts-Expertin Nina Ollinger freut sich, bei einer Podiumsdiskussion unter anderen mit Dr. Peter Vandor vom Social Entrepreneurship Center der WU und Mag. Gregor Demblin, Co-Gründer von Career Moves und myAbility, über das Thema „Dringend notwendige Optimierungen – Let´s make a difference!“ zu diskutieren und als Senatorin sowie assoziierte Expertin des Österreichischen Franchiseverbandes den Teilnehmern am Vormittag für Fragen mit dem Schwerpunkt Social Franchising Österreich zur Verfügung zu stehen.

Programm des Social Entrepreneurship Forums

Entfall der Aushangpflicht von Arbeitnehmerschutz-Gesetzen

Viele Unternehmer kennen die Situation: man muss regelmäßig an die Aktualisierung denken, für die neuen Ausgaben der Gesetze bezahlen und bekommt vielleicht sogar Ärger, wenn man darauf vergisst: die aushangpflichtigen Gesetze. Es gibt jedoch – von den Medien weitest gehend unkommentiert gelassen – seit 1.7.2017 Neuerungen bei der Auflagepflicht von Arbeitnehmerschutzbestimmungen.

Die geltende Rechtslage vor dem 1.7. war dahingehend, dass Arbeitgeber gesetzlich verpflichtet sind, eine Reihe von arbeitsrechtlichen Schutzvorschriften den MitarbeiterInnen uneingeschränkt zur Verfügung zu stellen. Es musste immer die aktuell gültige Rechtslage ausgehängt werden. Die Zurverfügungstellung konnte einerseits in gedruckter Form und entsprechender Auflage im Betrieb zur Einsichtnahme erfolgen. Alternativ konnte den Dienstnehmern die jederzeitige Einsichtnahme in elektronischer Form ermöglicht werden, indem der Arbeitgeber beispielsweise einen PC zur Einsichtnahme zur Verfügung stellte.

Die Änderung ab 1.7.2017 bewirkt nun einen Entfall der Auflagepflicht für bestimmte Gesetze. Es wurde nunmehr durch das Deregulierungsgesetz 2017 beschlossen, dass mit 01.7.2017 die Auflagepflicht für bestimmte Arbeitnehmerschutzbestimmungen im Betrieb entfällt. Das heißt, dass diese Schutzbestimmungen künftig weder aufzulegen sind und auch nicht mehr elektronisch zugänglich zu machen sind. Die Aushangpflicht wurde in folgenden Gesetzesvorschriften gestrichen:

Im Arbeitszeitgesetz (§ 24 AZG), im Arbeitsruhegesetz (§ 23 ARG), im BäckereiarbeiterInnengesetz (§ 18 Abs 1 BäckAG), im Krankenanstalten- Arbeitszeitgesetz (§ 9 KA- AZG), im Mutterschutzgesetz (§ 17 MSchG), im Kinder- und Jugendlichenbeschäftigungsgesetz (§ 27 Abs 1 KJBG), im Gleichbehandlungsgesetz (§ 60 GlBG), im Behinderteneinstellungsgesetz (§ 23a BEinStG) sowie im ArbeitnehmerInnenschutzgesetz (§ 125 Abs 7 und § 129 ASchG). Damit entfällt auch die Pflicht zur Auflage der auf dem ASchG beruhenden Verordnungen.

Einzige Ausnahme im AZG und ARG bildet die Sonderregelung für Lenker im Sinne des § 17c AZG und § 22d ARG. Hier besteht weiterhin die Auflagepflicht.

Der Entfall der Auflagepflicht birgt ein Einsparungspotenzial in sich, welches für Unternehmen natürlich unterschiedlich groß ist: Die Entlastung trifft nur jene Betriebe, die Mitarbeiter beschäftigen und zusätzlich hängt die Ersparnis davon ab, ob das Zugänglichmachen der Schutzvorschriften bereits in elektronischer Form oder noch in ausgedruckter Papierform erfolgte. Der Entfall dieser Pflicht bewirkt jedenfalls eine Entbürokratisierung und eine Kostenersparnis für die Unternehmer.

Das Anbieten von Pferden durch den Besitzer ist seit 1.6.2017 wieder möglich!

Die intensive Öffentlichkeitsarbeit von der Pferdecommunity (siehe auch das Interview von Nina Ollinger für den ORF) und vor allem auch die Arbeitsgespräche des OEPS mit dem Ministerium und den Behörden haben sich ausgezahlt. Pferde dürfen somit auch weiterhin von ihren Besitzern öffentlich zum Kauf angeboten werden.

Am 31. Mai fand eine Sitzung des Vollzugsbeirat gemäß des § 42a Tierschutzgesetz statt. Dieser Beschluss stellt die Rechtsansicht, der für den Vollzug zuständigen Bundesländer dar.

Diese verständigten sich In dieser Sitzung zur Frage „Wer darf Tiere öffentlich zum Kauf oder zur Abgabe anbieten?“ auf folgende Auslegung des Tierschutzgesetzes:

Auf Grund der Bestimmungen des § 8a dürfen zukünftig folgende Tiere öffentlich angeboten werden:

  • Tiere aus gemäß § 31 Abs. 1 TSchG genehmigten Haltungen (gewerbliche oder wirtschaftlich tätige)
  • landwirtschaftliche Nutztiere (Im Sinne des § 24 Abs. 1 Z 1 TSchG: Pferde und Pferdeartige, Schweine, Rinder, Schafe, Ziegen, Schalenwild, Lamas, Kaninchen, Hausgeflügel, Straußen und Nutzfische)
  • Tiere aus gemäß § 31 Abs. 4 TSchG gemeldeten oder von der Meldung ausgenommenen Züchtungen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Tiere, die gemäß der Systematik des Tierschutzgesetzes zu landwirtschaftliche Nutztier zählen – wie eben auch Pferde oder Pferdeartige – hin künftig vom Besitzer öffentlich angeboten werden dürfen.

Ergänzend dazu werden die Bestimmungen der Tierkennzeichnungs- und Registrierungsverordnung aus 2009 hinsichtlich der Pferdepässe sowie der behördlichen Registrierung von Pferdehaltungen in Erinnerung gerufen.

Gegenseitiges Verständnis hat diese Entscheidung zu Gunsten der PferdesportlerInnen möglich gemacht, ist der OEPS überzeugt. OEPS-Generalsekretär Dietrich Sifkovits meint dazu: „Das ist unser Stil. Auch im Direktorium und Präsidium reden wir miteinander und verhandeln über unterschiedliche Positionen. In diesem Fall haben wir mit den zuständigen Personen im Ministerium für Gesundheit und Frauen Lösungsvorschläge erarbeitet, um eine unerträgliche Situation für die Betroffenen zu beenden. Wir haben damit nicht nur im Interesse unserer Mitglieder, sondern aller Pferdebesitzer gehandelt“. Die Pferdesportverbände danken allen Initiativen und den Mitgliedern der Verhandlungsrunden für die rasche und konstruktive Umsetzung, dem Verständnis zur Sache und insbesondere dem Verhandlungsleiter des BM Gesundheit und Frauen, Hr. Dr. Ulrich Herzog, für deren Einsatz.

„Das bedeutet damit auch weiterhin, dass die rechtlichen Rahmenbedingungen zum Thema Pferdeverkauf auch und gerade für den privaten Verkäufer eine wichtige Rolle spielen“, meint Pferderechts-Expertin und Rechts-Referntin des NOEPS, RA Nina Ollinger. Mehr Informationen dazu bietet das Buch „Pferde(ver)kauf“ von Nina Ollinger. Lesen Sie hier weiter.

Kurz zusammengefasst bedeutet dies: Tiere, die gemäß der Systematik des Tierschutzgesetzes also zu den landwirtschaftlichen Nutztieren zählen, dürfen künftig vom Besitzer öffentlich angeboten werden. Dass dabei die Bestimmungen der Tierkennzeichnungs- und Registrierungsverordnung aus dem Jahr 2009 hinsichtlich der Pferdepässe sowie der behördlichen Registrierung von Pferdehaltungen zu beachten sind, versteht sich von selbst.

Das Bundesministerium wird die bekannte Internetplattform willhaben.at noch im Juni darüber informieren, dass das Feilbieten für Pferdebesitzer wieder erlaubt ist.

Rechtsanwältin und Franchiserechts-Expertin Nina Ollinger leitet Workshop bei der Franchise-Convention des ÖFV

Am 8. Juni 2017 findet das jährliche Treffen der Österreichischen Franchise-Wirtschaft statt: die ÖFV Franchise-Convention steht heuer unter dem Motto „Franchise bewegt“ und bietet hochkarätige Keynote-Speaker und Workshops. Unter ihnen leitet die Rechtsanwältin und Franchiserechts-Expertin Nina Ollinger einen Workshop zum Thema „Online versus stationär – miteinander oder gegeneinander?“. Gemeinsam mit dem Unternehmensberater und Handelsexperten Dr. Thomas Ollinger wird über die Herausforderungen für den Franchise-Geber durch die Änderungen des Einkaufsverhaltens diskutiert. „Die Wahl der richtigen Vertriebskanäle zählt zu den wichtigsten Entscheidungen jeder Vertriebsorganisation. Neben dem wirtschaftlichen Aspekt werden die rechtlichen Implikationen immer wichtiger. Der Workshop soll beide Aspekte beleuchten und Möglichkeiten aufzeigen“, so Nina Ollinger und Thomas Ollinger unisono.

Abends findet die Verleihung der Österreichischen Franchise-Awards im Zuge der feierlichen Franchise-Gala im Casino Baumgarten statt. Es werden in den Kategorien „Bestes Franchise-System des Jahres 2017“ und „Bester Franchise-Partner des Jahres 2017“ sowie in beiden Kategorien die Besten Newcomer gekürt.

Zum Programm der Franchise-Convention
weitere Informationen zur Franchise-Convention des ÖFV
weitere Infos zum Thema „online versus stationär“
Homepage der Unternehmensberatung Dr. Ollinger

Sind Wettbewerbsklauseln immer ungültig?

Der OGH hatte sich kürzlich (28.3.2017, 4 Ob 48/17p) wieder mit der Gültigkeit einer Konkurrenzklausel auseinanderzusetzen, dieses Mal mit einer solchen in einem Franchisevertrag. Konkurrenzklauseln, insbesondere nachvertragliche, sind oft weit gefasst und unterliegen daher einer strengen Prüfung durch die Gerichte. Doch was kann wirksam vereinbart werden und wo liegen die Grenzen? Dies wurde vom OGH (in einem Verfahren über einen Antrag auf Erlassung einer einstweiligen Verfügung) erneut beleuchtet und auch für Franchisesysteme klargestellt:

Der Franchisepartner erhielt im Franchisevertrag eine räumlich abgegrenzte Region (eine „mittelgroße Stadt“) zugewiesen. Vereinbart war demgegenüber ein nachvertragliches Wettbewerbsverbot ohne örtliche Begrenzung und für die Dauer von drei Jahren. Der Franchisegeber kündigte wegen des Verdachts des Vertragsbruchs das Franchiseverhältnis auf. Im Nachgang stellte sich die Frage, ob durch die weitere Tätigkeit des Franchisepartners in der Branche des Franchisesystems eine Verletzung der Konkurrenzklausel gegeben war.

Der OGH stellte dazu klar: Wettbewerbsklauseln sind nicht nur im Geltungsbereich ausdrücklicher gesetzlicher Regelungen (zB Angestelltengesetz, Handelsvertretergesetz), sondern ganz allgemein nur beschränkt zulässig, insbesondere dann, wenn sie die Berufs- und Erwerbsinteressen des Verpflichteten über den Rahmen der schutzwürdigen Interessen des Berechtigten hinaus beschränken. Und weiter: Eine Konkurrenzklausel ist sittenwidrig, wenn durch die Klausel Beschränkungen im übergroßen Umfang ohne zeitliche oder örtliche Begrenzungen auferlegt werden oder ein auffallendes Missverhältnis zwischen den durch das Verbot zu schützenden Interessen des einen Vertragsteils und der dem anderen Teil auferlegten Beschränkung besteht.

Was bedeutet das konkret und für den aufgeworfenen Fall? Laut OGH konnte eine einstweilige Verfügung nicht erlassen werden, denn es konnte nicht festgestellt werden, wie sehr sich die Produkte und Dienstleistungen einschließlich des Vertriebskonzepts des ehemaligen Franchisepartners (nach Ende des Franchiseverhältnisses) an jene des Franchisegebers anlehnten; des Weiteren gab es zahlreiche Mitbewerber mit ähnlichen Dienstleistungen, weshalb abgeleitet werden konnte, dass der klagende Franchisegeber keine nennenswerten wirtschaftlichen Vorteile ziehen könnte. Laut OGH besteht ein auffallendes Missverhältnis zwischen den jeweiligen Interessen, sie beschränkt die Berufs- und Erwerbsinteressen des ehemaligen Franchisepartners über den Rahmen der Interessen des Franchisegebers hinaus, die Klausel wurde als sittenwidrig eingestuft. Der OGH verwarf auch die Möglichkeit einer Teilnichtigkeit der Klausel mit der Begründung, dass die Klausel nach dem im Provisorialverfahren (Verfahren der einstweiligen Verfügung) bescheinigten Sachverhalt in keinem Umfang einem berechtigten Interesse der klagenden Partei entspricht.

Aus dieser Entscheidung zeigt sich, dass der Umfang von Konkurrenzklauseln immer, auch im Zusammenhang mit Franchiseverträgen wohl überlegt und geprüft sein muss. Ein weniger ist hier oft ein mehr, auf die Interessen, insbesondere die Berufs- und Erwerbsinteressen des Franchisepartners nach Ende des Franchiseverhältnisses ist Rücksicht zu nehmen und eine fundierte Interessenabwägung vorzunehmen.

Rechtsanwältin und Franchiserechts-Expertin Nina Ollinger nahm am Franchise Forum des deutschen Franchiseverbandes teil

Vom 8. – 10. Mai lud der Deutsche Franchiseverband zu seinem diesjährigen Franchise Forum nach Berlin. Die Franchiserechts-Expertin Nina Ollinger folgte mit einer Delegation des österreichischen Franchiseverbandes dieser Einladung und nutzte die Möglichkeit, sich auf höchstem Niveau fortzubilden, namhaften Rednern zu lauschen und sich intensiv mit Verbandsmitgliedern, Praktikern und Experten auszutauschen. Die Rechtsanwältin nutzte die Möglichkeit, um ihr neues Buch „der Franchisevertrag – Knebelung oder Klarheit“ vorzustellen.

Höhepunkt der zweitägigen Veranstaltung war wie jedes Jahr die Gala, in deren feierlichem Rahmen die begehrten Franchise Awards verliehen wurden. „Ich war wirklich beeindruckt von der Professionalität der Veranstaltung. In so einem Rahmen macht das Netzwerken wirklich Spaß“, so Nina Ollinger, die sich gute Inputs holen konnte und sich schon auf die Franchise Convention des Österreichischen Franchise Verbandes freut, wo sie heuer mit Unternehmensberater Thomas Ollinger einen Vortrag zum Thema „Online oder stationär“ halten wird. Referiert und diskutiert wird über die immer wichtiger werdende Wahl der Vertriebskanäle im Lichte der neuen Medien und des sich dadurch ändernden Konsumentenverhaltens.

Die Kür der Gewinner der Franchise Awards war ein spannendes Highlight. Heuer wurde enerix Franchise GmbH & Co KG als Franchisegeber des Jahres ausgezeichnet; der Green Franchise Award ging an die TeeGschwendner GmbH.

Zum Buch „der Franchisevertrag“ von Rechtsanwältin Nina Ollinger mit einem Gastbeitrag von Waltraud Martius/Syncon Franchise Consultants

Homepage des Deutschen Franchiseverbandes
Homepage des Österreichischer Franchiseverbrandes
Homepage von Enerix Alternative Energietechnik
Homepage von Tee Gschwendner

Rechtsanwältin und Franchiserechts-Expertin Dr. Nina Ollinger präsentiert ihr neues Buch zum Thema „Franchisevertrag“

Wenig überraschend spielt der Franchisevertrag bei jeder Rechtsberatung im Franchisebereich – seitens des Franchisegebers gleichermaßen wie seitens des Franchisenehmers – die entscheidende Rolle, ist dieser doch Dreh- und Angelpunkt der gesamten Beziehung zwischen den beiden Vertragsparteien. So ist Rechtsanwältin und Franchiserechts-Expertin Nina Ollinger regelmäßig mit Fragestellungen konfrontiert, die sich in erster Linie auf den Franchisevertrag beziehen.

„Die praxisnahe Beleuchtung der rechtlichen Aspekte des Franchisevertrages war die Zielsetzung des Buches“, so Nina Ollinger. So widmet sich das vorliegende Buch den gängigen Franchisevertrags-Klauseln und ist – verständlich formuliert und trotzdem umfassend aufbereitet – ein Ratgeber für den Laien gleichermaßen wie für den Fachmann. Mit Beispielen aus der Judikatur und einem klaren Aufbau – mit Zusammenfassungen sowie Tipps am Ende jedes Kapitels – empfiehlt sich dieses Buch für alle, die sich mit dem Thema Franchising näher auseinander setzen.

Ergänzt wird das Buch durch einen Gastbeitrag der Franchise-Strategieexpertin Waltraud Martius von Syncon, die zum Thema „Fairplay Franchising auch beim Vertragsabschluss“ schreibt. „Die Zauberformel für die Zusammenarbeit heißt Vertrauen, das gilt auch und insbesondere für den Vertragsabschluss“, so die Franchiseexpertin.

Die große Resonanz schon im Vorfeld zeigt die Bedeutsamkeit des Themas „Franchisevertrag“, das in diesem Buch umfassend aufbereitet wird. So freut sich der Präsident des Österreichischen Franchiseverbandes Andreas Haider, Geschäftsführer von Unimarkt, darüber, dass „das Buch eine Unterstützung dabei sein wird, bei beiden Seiten Verständnis für die Regelungen im Vertrag, aber auch für die rechtliche Basis der Zusammenarbeit hervorzurufen“.

Auch Matthias Lehner, Vizepräsident des deutschen Franchiseverbandes und Gründer vom Franchisesystem Bodystreet, freut sich sehr, dass dieses Buch entstanden ist, und die Generalsekretärin des österreichischen Franchiseverbandes Barbara Rolinek ist zuversichtlich, „dass sowohl Franchise-Geber wie auch Franchise-Nehmer in diesem Werk eine fundierte und breite Unterstützung in der erfolgreichen Gestaltung der Basis ihres zukünftigen gemeinsamen Handelns vorfinden werden“.

Das Buch, das im nwv-Verlag herausgegeben wird, ist ab sofort erhältlich – eine Spezialauflage im Design der Rechtsanwaltskanzlei von Nina Ollinger kann hier bezogen werden – einfach das untenstehende Formular ausfüllen!

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Pressestimmen:
i-Magazin
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Rechtsanwältin und Franchiserechts-Expertin Nina Ollinger Referentin beim Franchise Future Camp

Das „Franchise Future Camp“ ist ein neues Informationsangebot für Menschen, die überlegen, sich selbständig zu machen – und das womöglich im Franchising.

Das Franchise Future Camp findet vom 22. – 24.6. satt und ist eine Mischung aus Vorträgen, Anwendungsbeispielen, Coaching und Terminen. Der erste Tag ist den Basics der Selbständigkeit und Franchising gewidmet, der zweite Tag ist für das Coaching-Tool der „Heldenreise“ reserviert. Hier werden die Teilnehmer/innen bei ihrer inneren Reflexion zur beruflichen Veränderung begleitet. Am dritten und letzten Tag finden Expertengespräche mit Franchisenehmern (zB von LernQuadrat) und Franchisegebern wie zB. McDonald´s oder das Futterhaus in kleiner Runde statt. Referenten/innen für die Basics kommen u.a. vom Österreichischen Franchise Verband, der Wirtschaftskammer Wien (Steuerrecht, Sozialversicherung) und Mailboxes Etc. (MBE). Die Rechtsanwältin und Franchiserechts-Expertin Dr. Nina Ollinger spricht an diesem Tag über Franchise-Verträge, Mag. Wolfgang Fuchs/SISCON deckt das Thema Businessplan ab.

Veranstaltet wird das Franchise Future Camp von Cox Orange. Carina Felzmann, die Geschäftsführerin von Cox Orange dazu: „Das Future Camp ist für jene Menschen gedacht, die zum einen entdecken wollen, ob die Selbstständigkeit wirklich genug Ziehkraft für sie hat und Franchising ihr Thema ist. Bei dem einen geht es um die innere Bereitschaft, auf eigenen Füßen stehen zu wollen beim anderen ob das Vertriebssystem des Franchisings zu dem Menschen passt. Denn das ist die Voraussetzung für den persönlichen Erfolg auf diesem Weg.“

Mehr Informationen finden Sie in diesem Folder und auf der Homepage von Cox Orange bzw. in diesem Pressebericht.

Online-Privatverkauf von Pferden ist verboten, wurde nun präzisiert

Kürzlich hat der Nationalrat eine Novelle zum Tierschutzgesetz beschlossen. Unter anderem wurde auch die Bestimmung zum Verkaufsverbot von Tieren novelliert.

Die Bestimmung war bisher auf Grund des verwendeten Wortes „feilbieten“ unklar, der Verkauf im Internet wurde als „im Graubereich befindlich“ bezeichnet. Nunmehr ist klargestellt: Verboten ist (auch) der Privatverkauf von Tieren über Internetplattformen. Konkret: „das öffentliche Feilbieten, Feil- oder Anbieten zum Kauf oder zur Abgabe (Inverkehrbringen) von Tieren“ (§ 8a Tierschutzgesetz) war schon bisher einem bestimmten Personenkreis vorbehalten. Unklar war allerdings, ob davon der Verkauf von Tieren im Internet umfasst war, dies wurde mit der Novelle nun klargestellt: „Dies gilt auch für derartige Aktivitäten im Internet“. Vorbehalten ist der öffentliche Verkauf, wie bisher, gewerblichen Betrieben und gemeldeten Züchtern, auch Vereine können die Voraussetzungen des Tierschutzgesetzes erfüllen. Allerdings haben Private ab sofort das Nachsehen, diese dürfen nun definitiv keinen Verkauf im Internet mehr vornehmen.

Doch neu eingeführt wurden auch Ausnahmen, wobei eine Tätigkeiten im Rahmen oder zum Zweck der Land- und Forstwirtschaft betrifft. Die zweite Ausnahme wird wohl noch einiges an Diskussion und Problemen aufwerfen: die Suche von Interessenten für „einzelne, individuell bestimmte Tiere, bei denen die bleibenden Eckzähne bereits ausgebildet sind, die nicht bei ihrem bisherigen Halter bleiben können oder dürfen“. Laut Regierungsvorlage sollen davon Fälle umfasst sein, wo älteren oder kranken Personen eine Tierhaltung nicht mehr zugemutet werden kann, des Weiteren soll diese Ausnahme der Entlastung von Tierheimen dienen. Die Vermittlung von diesen einzelnen Tieren wird an ein Mindestalter der Tiere geknüpft, „um den – vor allem im Internet stattfindenden – illegalen Tierhandel effektiv unterbinden zu können“; dieses Mindestalter wird durch die bereits ausgebildeten Eckzähne festzustellen sein.

Das Internet wird definitiv sehr oft zum Nachteil von Mensch und Tier verwendet; es ist jedoch nicht nur Fluch sondern wie immer auch Segen. Der Privatverkauf wird nun erschwert, da offensichtlich ein anderes Eindämmen illegalen Tierhandels durch den Gesetzgeber nicht gesehen wurde. Die Entwicklung wird sich wohl vermehrt (wieder) Richtung Händler verschieben, die von dieser Klarstellung wohl entsprechend profitieren werden.

erfolgreicher 13. deutscher Pferderechtstag in Bremen – Pferderechtsanwältin Nina Ollinger nahm teil

Am 10.3.2017 fand bereits zum 13. Mal der deutsche Pferderechtstag statt – diesmal in Bremen. Das Programm war wie immer sehr umfangreich und mit hochkarätigen Referenten besetzt, so Dr.med.vet. Karsten Zech von der Landwirtschaftskammer Oldenburg, der über „Tierschutzrecht in der Praxis mit Pferden“ referierte, und Prof. Dr. med.vet. Harald Sieme, der zum Thema „Haftungsfragen in der Reproduktionsmedizin bei Pferden“ vortrug. Weitere Themen waren die rechtlichen Implikationen aktueller Urteile und ein ebenfalls sehr spannendes und aktuelles Thema, nämlich die „Verkehrssicherungspflichten in Pferdesportbetrieben, Pferdekliniken und bei Pferdesportveranstaltungen“.

Auch diesmal war die Rechtsanwältin und Pferderechts-Expertin Nina Ollinger, die in Purkersdorf und Klosterneuburg bei Wien ihre Kanzlei betreibt, unter den Teilnehmern. „Der rechtliche Austausch ist für mich sehr wichtig – so ist man immer auf dem aktuellen Stand und kann auch rechtliche Expertisen diskutieren. Dafür bietet der Pferderechtstag immer eine exzellente Plattform, die ich jedes Jahr sehr gerne nutze“, so die Pferderechts-Expertin Nina Ollinger.

Homepage des deutschen Pferderechtstags

Rechtsanwältin Nina Ollinger informiert in der ZIB 1 über das neue Erbrecht

Das Neue Jahr bringt auch im Erbrecht einige Änderungen und es zahlt sich aus, sich damit auseinanderzusetzen bzw. sich darüber zu informieren. Das neue Erbrecht wurde das erste Mal seit 200 Jahren umfassend überarbeitet und an die aktuellen Lebensverhältnisse angepasst. So werden auch Lebenspartner berücksichtigt ebenso wie der Umstand, wenn man jemanden gepflegt hat.

Am Neujahrstag widmet auch die ZIB 1 dem Thema Erbrecht und Pflegevermächtnis einen Bericht, in dem Rechtsanwältin Nina Ollinger als Expertin befragt wurde. Die Kanzlei-Inhaberin mit Sitz in Purkersdorf und Klosterneuburg klärt darüber auf, wann die Pflege berücksichtigt wird und wann Lebensgefährten einen Anspruch auf ein Erbe haben.

Den ganzen Beitrag der ZIB1 vom 1.1.2017 können Sie hier nachsehen:

Stelleninserate mit Zusatz „m/w“ zulässig

Die Gleichbehandlungsanwaltschaft hatte im Sommer mehrere Firmen angezeigt, die ihre Stelleninserate mit dem Zusatz „m/w“ (männlich/weiblich) gegendert hatten. Sie hatten z.B. statt „Manager/Managerin“ nur „Manager (m/w)“ geschrieben, um klarzustellen, dass sowohl Frauen als auch Männer gemeint sind.

Das Landesverwaltungsgericht (LVG) OÖ hat Bescheide der Bezirkshauptmannschaft Linz-Land aufgehoben, die Stelleninserate mit dem Zusatz „m/w“ als nicht geschlechtergerecht und als Verstoß gegen das Gleichbehandlungsgesetz gewertet hatte. Laut Gericht ist aus der Formulierung erkennbar, dass sowohl Männer als auch Frauen gemeint seien. Die Verfahren gegen die Betroffenen wurden eingestellt.

Die Gleichbehandlungsanwaltschaft befand, dass diese Stelleninserate nicht ordnungsgemäß geschlechtergerecht verfasst worden seien und erstattete mehrere Anzeigen. Die betroffenen Firmen wurden von der Bezirkshauptmannschaft Linz-Land ermahnt – und legten daraufhin Beschwerde beim LVG ein.

Das Gericht gab den Beschwerden statt. Die Bescheide wurden aufgehoben und die Verwaltungsstrafverfahren eingestellt. Aufgrund der Gestaltung der Inserate und Ausschreibungstexte sei der Wille nach einer Ausschreibung für Männer und Frauen eindeutig erkennbar gewesen, begründete das LVG seine Entscheidung. Die Formulierung sei selbst nach einem Gutachten der Gleichbehandlungskommission als „Grenzfall“ einzustufen und somit kein eindeutiger Gesetzesverstoß.

Neues Buch zum Pferde(ver)kauf von Rechtsanwältin und Pferderechts-Expertin Dr. Nina Ollinger

Das Buch „Pferdekauf“ von Rechtsanwältin und Pferderechts-Expertin Nina Ollinger ist nach „Haftungsfalle Pferd“ bereits das zweite Buch, welches eine praktische und kompakte Darstellung über zentrale Rechtsfragen zum Pferderecht bietet.

Pferderecht ist einer der Schwerpunkte von Rechtsanwältin Nina Ollinger, die ihre Kanzlei an Standorten in Purkersdorf, Klosterneuburg und Gablitz betreibt. Die Rechtsexpertin berät und vertritt nicht nur in Haftungs- und Gewährleistungsprozessen, sondern hält auch regelmäßig Vorträge und ist Autorin zahlreicher Rechtsliteratur. Nach dem letzten Buch „Haftungsfalle Pferd“, einer Darstellung zentraler Haftungsfragen rund ums Pferd, präsentiert Nina Ollinger mit dem neuen Werk „Pferdekauf“ wiederum ein Praxisbuch für all jene, die im Pferdebereich tätig sind.

„Im Rahmen meiner Rechtsberatung nimmt das Thema Pferdekauf bzw. –verkauf einen großen Platz ein“, berichtet Nina Ollinger, und ergänzt, „Gerade hier ist das Wissen über und das Bewusstsein für die rechtlichen Rahmenbedingungen von großem Vorteil und hilft etwaige Probleme zu vermeiden“. Daraus entwickelte sich die Motivation der Rechtsanwältin, ihr neues Buch herauszugeben.

Elisabeth Max-Theurer, die Präsidentin des österreichischen Pferdesportverbandes, hebt die Praxisnähe des Buches der Rechtsanwältin hervor, während die Leiterin der Universitätsklink für Pferde der Vetmeduni Wien Florien Jenner die klare und verständliche Darstellung betont. Für Nina Ollinger jedenfalls „geht es darum, Unsicherheiten von Käufern als auch Verkäufern im Zusammenkaung mit dem Pferde(ver)kauf zu verringern“.

Neben Tipps für Pferdekäufer und Pferdeverkäufer steht die Darstellung des Pferdekaufvertrages und dessen empfehlenswerter Inhalt im Vordergrund. Weiters werden Aspekte zur Ankaufsuntersuchung ebenso beleuchtet wie mögliche Ansprüche bei Problemen und deren gerichtliche Durchsetzung. Ergänzt wird das Buch mit einem Muster eines Kaufvertrages.

„Ich freue mich besonders, dieses Buch endlich präsentieren zu dürfen“, so die Purkersdorfer Rechtsanwältin, die davon ausgeht, dass auch dieses Buch zur Pflichtlektüre für alle, die gewerblich oder privat mit Pferden zu tun haben, werden wird.

Bestellen Sie das Buch um €19,80 im exklusiven Kanzlei-Design versandkostenfrei direkt in der Kanzlei mittels Bestellformular:

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Franchise-Arena zum Thema „Aktuelle rechtliche Themen zum Franchising“ mit Rechtsanwältin und Franchise-Expertin Nina Ollinger

Am 3.11.2016 fand im Café Landtmann die 6. Franchise Arena des österreichischen Franchise-Verbandes ÖFV statt. Ziel der Franchise-Arena-ist es, durch das Erfahrungswissen der Experten und Praktiker, die Themen aus allen Blickwinkeln zu beleuchten, um damit einen echten Überblick zu verschaffen. Das Thema der diesjährigen Podiumsdiskussion war „Aktuelle rechtliche Themen im Franchising“; zur Diskussion eingeladen waren die österreichischen Franchiserechts-Experten – neben der Diskussionsleiterin Rechtsanwältin Amelie Pohl die Rechtsanwälte Alexander Petsche, Benedikt Spiegelfeld und Nina Ollinger.

In der lebhaft geführten Diskussion konnten die Teilnehmer – Franchisegeber und Franchisenehmer gleichermaßen – einen fundierten Einblick in die Welt des Franchise-Rechts gewinnen. Zwar gibt es kein eigenes Franchise-Gesetz, aber dafür viele andere Normen, welche das Franchising beeinflussen. Im Rahmen dieser Franchise-Arena wurden aktuelle Themen, wie z.B. vorvertragliche Aufklärung, kartellrechtliche Besonderheiten, Möglichkeiten und Auswirkungen des Online-Vertriebs, Verbrauchereigenschaft des Franchise-Nehmers , Pflichten während der Vertragsbeziehung, Scheinselbständigkeit, nachvertragliche Ansprüche, Streitschlichtungsmöglichkeiten, rechtliche Aspekte bei der Internationalisierung und vieles mehr beleuchtet.

„Das Feedback der teilnehmenden Franchise-Interessierten war sehr positiv“, so Nina Ollinger, die sich über die umfangreiche und intensive Podiumsdiskussion sichtlich freute. „Besser kann dieses Thema im Vorfeld der Franchise- Messe, die in den nächsten 2 Tagen in der Wiener Stadthalle als Leitmesse alle Franchise-Experten und -Interessierte anspricht gar nicht präsentiert werden“, so die Rechtsanwältin und Franchiserechts-Expertin, die auch bei der Franchise-Messe dabei sein und einen Vortrag zum Thema „Rechte und Pflichten im Franchise-Verhältnis“ halten wird.

Österreichischer Franchise-Verband
Franchise-Messe

Symposium „Haut, Haar und Huf“ an der Vetmeduni Vienna

Am 15. Oktober 2016 fand das von der Vetmeduni Vienna veranstaltete Symposium „Haut, Haar und Huf“ statt. Spannende Vorträge zu den Themen Hufbeschlag, Schmerzerkennung und klassiche Pferdeerkrankungen wurden durch eine Führung durch die Universitätsklinik  für Pferde ergänzt. In der Pause hatte man die Gelegenheit, sich mit den Experten für Pferde auszutauschen.

Florien Jenner, die Leiterin der Uni-Klinik für Pferde und Veranstalterin des Symposiums, konnte mit dieser Veranstaltung über 600 Pferdeinteressierte an die Vetmeduni bringen. Nina Ollinger, die mit ihrer auf Pferderecht spezialisierten Rechtsanwaltskanzlei das Symposium unterstützt, war begeistert von der Qualität der Veranstaltung und den spannenden Vorträgen. „Das Pferde-Symposium an der Vetmeduni ist jedes Jahr ein Highlight und ich bin froh, mit dabei zu sein“, so die Rechtsanwältin.

Im Pausengespräch konnte Nina Ollinger auch exklusiv ihr neues Buch „Pferdekauf“ vorstellen, wo Florien Jenner dankenswerterweise eines der Vorworte beigesteuert hat. „Ich freue mich, dass es ein weiteres Pferderechts-Buch von Nina Ollinger gibt. Rechtsthemen verständlich aufzubereiten findet bei der Pferdecommunity einen sehr guten Zuspruch“, so Jenner.

Erfolgreicher Messeauftritt der Rechtsanwalts-Kanzlei Dr. Ollinger auf der Apropos Pferd

Von 6.-9. Oktober fand die diesjährige Apropos Pferd statt. Auch heuer war die auf Pferderecht spezialisierte Rechtsanwalts-Kanzlei Dr. Ollinger mit Standorten in Purkersdorf, Klosterneuburg und Gablitz Aussteller. Zusätzlich referierte Dr. Nina Ollinger im Rahmen des Fachvortrags-Angebotes zu den Themen „Pferde(verkauf)“, „Einstellverträge“ und „die richtige Einzäunung“.

„Das Interesse der Besucher war auch heuer sehr groß und zeigt, dass das Bewusstsein, auch die rechtlichen Implikationen schon im Vorfeld zu bedenken, immer größer wird“, so Nina Ollinger, die auch als Autorin von Büchern zu rechtlichen Themen im Pferdesport tätig ist. Aber auch die Möglichkeit, sich mit vielen Akteuren des Pferdesports zu unterhalten, wird wert geschätzt.

So konnten unter anderen der NOEPS-Präsident Gerold Dautzenberg, Versicherungsmaklerin Ingrid Svetecz sowie Yasmine Dörflinger und Elisabeth Branka vom Institut für Tiermassage am Stand der Rechtsanwältin begrüßt werden. Und auch sonst war die Resonanz sehr positiv.

„Ich kann jedenfalls ein positives Resumée ziehen“, so Nina Ollinger, die sich schon auf die Apropos Pferd 2017 freut, abschließend.

Rechtsanwältin Nina Ollinger auf der Apropos Pferd 2016

Die 25. Apropos Pferd in der Wiener Neustädter Arena Nova findet heuer vom 6.-9. Oktober statt und Rechtsanwältin Nina Ollinger ist wieder einer der zahlreichen Aussteller.

Die auf Pferderecht spezialisierte Rechtsanwältin berät und vertritt Reitstall- und Gestütsbesitzer, Tierärzte und Reitlehrer in allen haftungsrechtlichen Fragen rund um das Thema Pferd. Das Leistungsspektrum von Nina Ollinger reicht hierbei vom Verfassen von Verträgen über die Beratung bei Problemen bis hin zur Vertretung in Gerichtsverfahren.

Neben dem Stand 165 im Obergeschoss der Haupthalle 1 hält die Rechtsanwältin wieder zahlreiche Fachvorträge, insbesondere zu den Themen „Die richtige Einzäunung für Ihr Pferd?“ sowie und „Einstellverträge . juristisch sinnvoll gestalten“. Die bekannten Themen „Haftungsfalle Pferd“ und „Tipps zum Pferdekauf und -verkauf“ werden ebenfalls vorgetragen. Das Programm finden Sie auf Seite 13 des Messekataloges bzw. online hier.

Mehr Infos über die Apropos Pferd finden Sie auf der Homepage der Arena Nova.

 

Rechtsanwältin Nina Ollinger als Vortragende und Aussteller beim 2. Wiener Sattel-Fest

Am 25.6. fand in der Wiener Krieau das 2. Wiener Sattel-Fest, ein Event für Pferd und Hund, statt. Wichtiger Bestandteil neben einem umfangreichen Show-Programm, wo zum Beispiel das größte österreichische Friesenshowteam „Moments in Black“ eine tolle Show präsentiert hat, war ein Fachseminar-Programm.

Im Rahmen dieses Fachseminar-Blockes trat auch Rechtsanwältin und Pferderechts-Expertin Nina Ollinger auf und hielt einen Vortrag zum Thema „Tipps beim Pferde(ver)kauf“. So wie Sonja Berger von der Vetmed Uni Wien, die in ihrem Vortrag über Druse und Herpes informierte, konnte auch Nina Ollinger einen interessanten Beitrag zum Fachseminar-Programm leisten. Auch als Aussteller war die Rechtsanwalts-Kanzlei Ollinger vertreten und konnte Interessierte zu Rechtsthemen informieren.

„Es freut mich sehr, dass auch Rechtsthemen bei solcherlei Veranstaltungen immer mehr Platz finden, da Interessierte sich so schon im Vorfeld informieren können und sich somit die eine oder andere böse Überraschung gar nicht erst ergibt“, so Nina Ollinger, die regelmäßig Vorträge zu verschiedensten Pferderechts-Themen hält und auch im Rahmen des NOEPS Rechts-Tipps gibt.

Homepage des Sattel-Festes

Niederösterreichischer Pferdesportverband veranstaltete Vortrag mit Rechtsanwältin Nina Ollinger zum Thema “Haftungsfalle Pferd“

Am 13. Juni veranstaltete der niederösterreichische Pferdesportverband NOEPS einen Vortrags- und Frageabend. Rechtsanwältin und Pferderechts-Expertin Nina Ollinger referierte zu den alltäglichen „Haftungsfallen“ im Umgang mit Pferden.

„Selten ist das Publikum so aufmerksam und vorbereitet – so wird der Vortrag lebendiger und macht noch mehr Spaß“, fasste Nina Ollinger die Veranstaltung Altlengbacher Hotel Das Steinberger zusammen. Diese ist Teil des NOEPS-Mitglieder-Services „Recht gehabt“, in dem die Rechtsanwältin rechtliche Fragen beantwortet.

Rechtsanwaltskanzlei Dr. Ollinger erweitert ihren Purkersdorfer Standort

Ein halbes Jahr nach der Eröffnung des neuen Standortes am Klosterneuburger Rathausplatz erweitert Rechtsanwältin Nina Ollinger ihren Standort in Purkersdorf. „Ich bin stolz, mit dieser Kanzlei-Erweiterung nun meine Kanzlei in der kompletten ‚alten Post‘ am Hauptplatz zu betreiben“, so die Kanzleiinhaberin.

Somit stehen dem Kanzlei-Team, aber natürlich auch und vor allem den zahlreichen Mandanten nun 250m2 Büroräumlichkeiten mit zwei Besprechungsräumen in den historischen Gemäuern zur Verfügung, zusätzlich ein Veranstaltungskeller und bald ein Weinkeller, der für vertrauliche Besprechungen und bei besonderen Anlässen genutzt wird.

Das alles in dem Gebäude, welches gerne als „das schönste Haus am Platz“ bezeichnet wird (für Interessierte gibt es eine Broschüre über den historischen Standort). Auch der Bezug zu einem der Spezialgebiete der Rechtsanwältin, dem Pferderecht, findet sich in der alten Pferdepoststation wieder.

Neben dem nun erweiterten Kanzlei-Standort Purkersdorf bietet die Wienerwald-Wohlfühl-Kanzlei im ebenfalls historischen „Brucknerhaus“ am Klosterneuburger Rathausplatz sowie im Waldbüro in Gablitz ihre Rechts-Services an.

Pferdekauf – zentrale Rechtsfragen rund um den Kauf bzw. Verkauf eines Pferdes

Vortrag im Rahmen des 2. Wiener Sattel-Festes

Homepage des Sattel-Festes
Ankündigung des Sattel-Festes

Pferderecht: Haftung und Verträge

8:00 Uhr, Landwirtschaftliche Fachschule Tullnerbach „Norbertinum“

Homepage des Norbertinums

Haftungsfalle Pferd auf der Pferd Wels

Vortrag im Rahmen der Pferd Wels

14:00 – 15:00 Uhr, Messe Wels, Vortragsraum Halle 1 OG

Homepage der Pferd Wels

Tipps zum Pferdekauf – zentrale Rechtsfragen rund um den Verkauf und Kauf eines Pferdes

Vortrag im Rahmen der Pferd Wels

14:30 – 15:30 Uhr, Messe Wels, Vortragsraum Halle 1 OG

Homepage der Pferd Wels

Tagesfahrt Kultur und Pferd im westlichen Wienerwald am 23.4. endet in der „Alten Post“ in Purkersdorf

Im Rahmen des Referates Kultur und Pferd, das 2004 im Niederösterreichischen Pferdesportverband errichtet wurde – die erste diesbezügliche Einrichtung einer Landesorganisation des Österreichischen Pferdesportverbandes – soll der kulturelle Aspekt zum Thema Pferd sowie das spezifische Verständnis dessen gefördert werden. Eine der wichtigsten Veranstaltungen ist die Tagesfahrt, die jährlich veranstaltet wird und heuer in Breitenfurt, Tullnerbach und Purkersdorf Halt macht. Somit führt die Tagesfahrt „Kultur und Pferd im westlichen Wienerwald“ zu Orten, die in Geschichte und Kultur sowie in Gegenwart einen Bezug zum Pferd im westlichen Wienerwald aufweisen. Der Bogen spannt sich vom Bereich des Brauchtums, der Kunst- und Kulturgeschichte, des Ausbildungs- und Rechtswesens bis hin zur Pferdehaltung.

Der Purkersdofer Bürgermeister Karl Schlögl ergriff letztes Jahr bei der Buchpräsentation von „WallfahrtsWeg WienerWald“ die Gelegenheit und sprach dem Kulturreferenten des niederösterreichischen Pferdesportverbandes NOEPS Otto Kurt Knoll die Einladung aus, dass im Jahr 2016 die Tagesfahrt „Kultur und Pferd im westlichen Wienerwald“ in Purkersdorf ihren Abschluss finden könne.

Darüber freute sich auch Purkersdorfer Vizebürgermeister Dr. Christian Matzka, der einerseits als wandelndes Lexikon der Stadtgeschichte gilt und sich andererseits – da seine Tochter eine begnadete Reiterin ist – durch diese Veranstaltung einen neuen Schwung für die Purkersdorfer Pferdefreunde erhofft.

Purkersdorf ist schon seit jeher tief mit Pferden verbunden. In der Stadtgemeinde befindet sich noch heute eine historische Postkutsche, die zu besonderen Anlässen gefahren wird. Ab dem 16. Jahrhundert war Purkersdorf auf der Strecke Wien – Brüssel eine wichtige Poststation mit der Möglichkeit Pferde zu wechseln. Die klassizistische Hauptfassade der ehemaligen Poststation auf dem Hauptplatz ist sichtbares Zeichen dieser Vergangenheit.

Die Zeiten haben sich zwar geändert, die Verbindung mit dem Pferd blieb bestehen: Im Postgebäude befindet sich heute die Wienerwald-Wohlfühlkanzlei von Rechtsanwältin Dr. Nina Ollinger, die selbst begeisterte Reiterin ist und das Thema Pferd auch beruflich erfolgreich behandelt. Im Rahmen der Abschlussveranstaltung wird die Purkersdorfer Rechtsanwältin einen kurzen Impulsvortrag zum Thema „Pferd und Recht“ halten.

Die Teilnahme an den Führungen ist kostenlos. Die schriftliche Anmeldung ist für die Teilnahme erforderlich.

Einladung zur Tagesfahrt Kultur und Pferd

Informationen zum Thema Pferderecht

Erbrechtsreform 2017 beim Pensionistenverband

Vortrag beim Pensionistenverband Purkersdorf
14:00 Uhr, Herrengasse 6, 3002 Purkersdorf
Einladung
Homepage des Pensionistenverbandes Purkersdorf

 

Stimmen über die Wienerwald-Wohlfühlkanzlei: Purkersdorfs Bürgermeister Mag. Karl Schlögl

Diese Woche dürfen wir wieder eine Stimme präsentieren, die über die Wienerwald-Wohlfühlkanzlei und deren Eigentümerin, Rechtsanwältin Dr. Nina Ollinger erzählt: Purkersdorfs Bürgermeister Mag. Karl Schlögl.

Erfahren Sie, was Karl Schlögl über Nina Ollinger zu erzählen hat:

Fachtagung für Pferdehalter der Landwirtschaftskammer Kärtnen mit Vortrag von Rechtsanwältin Nina Ollinger zu Pferderechts-Themen

Am 5. März veranstaltete die Landwirtschaftskammer Kärnten in der Fachschule Stiegerhof die Fachtagung für Pferdehalter. Schwerpunkte der Tagung waren der neue Pferdepass sowie Haftungsfragen rund ums Pferd.

Mehr als 100 Teilnehmer ließen sich diese interessante Veranstaltung nicht entgehen und lauschten dem Vortrag von Rechtsanwältin und Pferderechtsspezialistin Nina Ollinger. Ollinger behandelte sowohl das Thema „Haftungsfragen rund ums Pferd“ wie auch „Haftung und Ansprüche beim Pferde(ver)kauf – worauf Verkäufer und Käufer achten sollten“.

In ihrem einstündigen Vortrag konnte die Anwältin praxisnah und humorvoll die doch eher trockenen Rechtsthemen den Teilnehmern näher bringen. „Mir hat der Vortrag sehr viel Spaß gemacht. Das Publikum war sehr interessiert und besonders in der anschließenden Fragestunde zeigte sich, wie sehr gerade das Thema Haftung im Zusammenhang mit Pferd – sei es der Reitunterricht, sei es die Pferdeverleihung – bewegt.“

Tierzuchtdirektor Erwin Brunner von der Landwirtschaftskammer Kärnten, der die Veranstaltung moderierte, zog ebenfalls ein sehr positives Resumé. „Wir freuen uns, dass wir unseren Mitgliedern und Pferdehaltern auch die Rechtsthemen im Zusammenhang mit dem Pferd näherbringen konnten. Rechtsanwältin Ollinger hat dies sehr professionell, vor allem aber auch verständlich und interessant getan“.

Ollinger, die auch Autorin des Buches „Haftungsfalle Pferd“ ist, freute sich auch über das positive Feedback. „Das schönste nach einem Vortrag ist es, wenn man das Gefühl hat, seinem Publikum das sperrige Thema interessant näher gebracht und für sie einen Mehrwert erzeugt zu haben. Ich denke das ist mir diesmal sehr gut gelungen“, so die Rechtsanwältin abschließend.

Am Foto von links nach rechts: Marjan Cik, Lagerhaus; Rechtsanwältin Nina Ollinger; Referatsleiter Anton Bartl, Bundesministerium für Gesundheit, Tierzuchtdirektor Erwin Brunner, Landwirtschaftskammer Kärtnen

Mehr zum Buch „Haftungsfalle Pferd“ und Bestellmöglichkeit

 

Interessanter Besuch bei der 5. Österreichischen Pferdefachtagung

Die auf Pferderecht spezialisierte Rechtsanwältin Nina Ollinger, die mit ihrer Wienerwald-Wohlfühlkanzlei Standorte in Purkersdorf, Klosterneuburg und Gablitz betreibt, war einer der vielen Teilnehmer der 5. österreichischen Pferdefachtagung in Aigen/Ennstal. Diskutiert wurde insbesondere über das Thema „Pferde und Gesellschaft“. Weitere interessante Beiträge behandelten die Themen „Kolik und Notfallmaßnahmen“ sowie „Pferdetraining als Prävention“. Hochkarätige Vortragende ließen tiefe Einblicke in die Themen zu und fesselten das österreichische Fachpublikum.

Ebenfalls breiten Raum ließen die Veranstalter der Vernetzung innerhalb der österreichisches Pferdebranche. „Nicht nur waren die Themen der Veranstaltung sehr interessant und die Vorträge spannend; ich hatte die Gelegenheit, einen netter Erfahrungsaustausch mit Brancheninsidern wahrzunehmen und liebe Gespräche mit vielen Bekannten zu führen“, so Nina Ollinger. Auch der Austausch innerhalb des Österreichischen Pferdesportverbandes, mit Gerold Dauzenberg, Präsident des NÖ Pferdesportverbandes und Vizepräsident des OEPS sowie Dietrich Sifkovits, Präsident des Burgenländischen Pferdesportverbandes und ebenfalls OEPS-Vizepräsident, war sehr informativ.

 

Stimmen über die Wienerwald-Wohlfühlkanzlei: Karin Vyborny von Vyborny Immobilien

Diese Woche dürfen wir die nächste Stimme präsentieren, die über die Wienerwald-Wohlfühlkanzlei und deren Eigentümerin, Rechtsanwältin Dr. Nina Ollinger berichtet: Karin Vyborny.

Karin, die mit ihrem Vater Josef Vyborny das Familienunternehmen Vyborny Immobilien leitet und auch Immobilienbewertungen durchführt, vertraut bei ihrer unternehmerischen wie auch privaten Rechtsvertretung seit einigen Jahren auf Nina Ollinger und ihr Team.

Erfahren Sie, warum dies so ist, was Karin Vyborny über Nina Ollinger zu erzählen hat und was die Zusammenarbeit mit der Rechtsanwältin auszeichnet:

Vortrag von Rechtsanwältin Nina Ollinger zum Thema „AGB – Tipps und Tricks“ bei der Netzwerkveranstaltung von Frau in der Wirtschaft Klosterneuburg

Am 10. Februar 2016 lud Frau in der Wirtschaft Klosterneuburg zu einem Netzwerktreffen. Diesmal informierte Rechtsanwältin Nina Ollinger über die rechtlichen Grundsätze, die jede Unternehmerin zum Thema AGB wissen sollte. Bei der Abendveranstaltung in der Wirtschaftskammer Klosterneuburg gab die Rechtsanwältin Tipps, wie man sich als Unternehmerin das Leben erleichtern kann. Besprochen wurde auch, wie man Ansprüchen von Kunden und Lieferanten mit Hilfe von AGBs entgegnen kann.

„Rechtsanwältin Nina Ollinger präsentierte mit viel Humor ein doch eher trockenes Thema. So war der Vortrag nicht nur informativ, sondern auch kurzweilig“, sagte Frau in der Wirtschaft Franziska Fuchs. Nina Ollinger , die einen Kanzleisitz am Klosterneuburger Rathausplatz betreibt, war froh, den Klosterneuburger Unternehmerinnen ein Rechtsthema näher bringen zu können. „In meiner anwaltlichen Tätigkeit erlebe ich regelmäßig Situationen, die für Unternehmerinnen und Unternehmer mit etwas rechtlichem Wissen vermeidbar sind“, so die Rechtsanwältin.

Frau in der Wirtschaft Klosterneuburg
Wirtschaftskammer Klosterneuburg

Vorsicht bei Eheverträgen, wenn Unternehmensvermögen im Spiel ist

Folge einer Scheidung ist die Aufteilung des gemeinsamen Vermögens, wovon die Vermögenswerte eines Unternehmens ausgenommen sind – neben erhaltenen Schenkungen und Erbschaften, die ebenfalls nicht aufzuteilen sind. Wichtig für Unternehmer ist jedoch, dass das Vermögen tatsächlich dem Unternehmen zu widmen ist. Die bloße Absicht, einen ehelichen Vermögenswert einem Unternehmen widmen zu wollen, reicht nicht aus, um diesen aus der Aufteilung auszunehmen. Dies wurde kürzlich auch eindeutig vom OGH so entschieden (3 Ob 168/15z, Entscheidung vom 18.11.2015).

Der Mann kaufte während aufrechter Ehe 2 Wohnungen, um daraus Mieteinnahmen für seine Frau zu lukrieren. Als Vorwegvereinbarung wurde festgehalten, dass der Mann eine Kaufoption für diese beiden Wohnungen bekam, um diese insbesondere auch für den Fall der Scheidung seinem Unternehmen widmen zu können. Allerdings zog der Mann die Kaufoption erst nach rechtskräftiger Scheidung – und damit entschied der OGH, dass er bloß die Absicht hatte, das Vermögen dem Unternehmen zu widmen – und damit fielen die beiden Wohnungen, die der Mann finanziert hatte, in die Aufteilungsmasse und waren aufzuteilen.

Erfolgreiche Willkommens-Veranstaltung des Klosterneuburger Standortes der Rechtsanwalts-Kanzlei Dr. Ollinger und der Steuerberatungskanzlei Sykora

Am 19.11.2015 luden die Wienerwald-Wohlfühlkanzlei von Rechtsanwältin Nina Ollinger gemeinsam mit der Steuerberatungskanzlei Sykora zu einer Willkommens-Veranstaltung in ihren neuen Kanzlei-Räumlichkeiten am Klosterneuburger Rathausplatz.

Zahlreiche Gäste, angeführt vom Bürgermeister der Babenbergerstadt Stefan Schmuckenschlager und Stadträtin Maria-Theresia Eder, kamen und lauschten zunächst den Eröffnungsreden. Auch die Klosterneuburger Wirtschaft war zahlreich vertreten, mit dem Klosterneuburger Wirtschaftskammer-Bezirksstellenleiter Friedrich Oehlschlägel, Außenstellen-Obmann Walter Platteter, Wirtschaftsbund Klosterneuburg-Obmann und Stadtrat Christoph Kaufmann und Frau in der Wirtschaft-Vorsitzende Franziska Fuchs. Sogar der Direktor des Wirtschaftsbundes Niederösterreich, Harald Servus, machte den Gastgebern seine Aufwartung. Ebenfalls mit dabei waren viele Klosterneuburger Gewerbetreibende.

Auch die Pferdewelt, wo Nina Ollinger einen Schwerpunkt der rechtlichen Expertise setzt, war mit dem Präsidenten des Niederösterreichischen Pferdesportverbandes, Gerold Dautzenberg, Vize Erich Huber-Tentschert und Kulturreferent Otto Kurt Knoll breit vertreten. Wie auch die Franchiseszene, angeführt von der Generalsekretärin des Österreichischen Franchiseverbandes, der Klosterneuburgerin Barbara Rolinek; ein Bereich, der ebenfalls zu den speziellen Rechtsgebieten der Rechtsanwältin zählt.

„Ich bin beeindruckt darüber und dankbar dafür, wie offen man in Klosterneuburg empfangen wird“, meinte auch Nina Ollinger in ihrer Vorstellungsrede. „Das bestätigt meine Entscheidung, nach vier Jahren Selbständigkeit mit meiner Kanzlei in Purkersdorf und Gablitz nun den Schritt in diese wunderschöne Stadt gesetzt zu haben“. Und ergänzt: „Nach den ersten Beratungsgesprächen hat sich schon meine Hoffnung bestätigt, dass mein Konzept der Wohlfühlkanzlei perfekt zu den Bedürfnissen der Klosterneuburger passt. Ich möchte nämlich nicht nur professionelle Rechtsdienstleistungen anbieten, sondern auch für entsprechendes Ambiente und einen wertschätzenden Umgang mit den Mandanten Sorge tragen“.

Auch der langjährige Kooperationspartner Jürgen Sykora, mit dem bereits gemeinsame Vorträge unter dem Namen „Recht sicher und Steuer leicht“ angeboten werden, betont die offene und herzliche Art, wie die beiden in der Babenbergerstadt empfangen wurden. „Wir fühlen uns wirklich sehr wohl in dieser historischen Stadt, noch dazu, wo wir in diesem traditionellen Gebäude, dem Bruckner-Haus, unsere Dienstleistungen anbieten dürfen“. Die Steuerberatungs-Kanzlei in bereits dritter Generation feierte kürzlich ihr 35-jähriges Jubiläum – die Expansion in eine weitere Wienerwald-Stadt war auch da ein willkommener Schritt.

In den darauf folgenden Gesprächen stand neben dem Netzwerken natürlich auch die Besichtigung der Kanzlei-Räumlichkeiten im Vordergrund. Besonders die erst kürzlich renovierten historischen Gebäudeteile, die noch im Original erhalten sind, wurden präsentiert. Für Speis und Trank zeichnete das Klosterneuburger Catering-Unternehmen Kostbar verantwortlich.

Wie herzlich der Empfang letztendlich stattgefunden hat, zeigt sich auch an einem Detail am Rande: Die Veranstaltung hat teilweise im historischen Innenhof, umgeben von der alten Palasmauer, bei lauschigen 20 Grad stattgefunden. Kurz nachdem der letzte Gast gegangen war, kamen die ersten Regentropfen…

Impulsvortrag beim Management Club zum Thema „Online gegen Offline“ von Nina Ollinger gemeinsam mit Co-Autor Thomas Ollinger

Am 5.11.2015 lud der Management Club Niederösterreich zu einer Diskussion zum Thema „Online gegen Offline – wer punktet morgen bei den Konsumenten“. Nach der Begrüßung durch den Präsidenten, Flughafen Wien-Vorstandsdirektor Dr. Günther Ofner, hielt Rechtsanwältin Dr. Nina Ollinger gemeinsam mit Geschäftsführer und Unternehmensberater Dr. Thomas Ollinger einen Impulsvortrag zum Thema.

Die beiden Autoren des Buches „Online versus stationär – zwei Handelsformen im Spannungsfeld“ beschrieben die Entwicklung und Spannungsfelder zwischen den beiden Handelsformaten und die Wege, die Händler und Produzenten einschlagen, um mit diesen umzugehen. Sowohl rechtlich wie auch wirtschaftlich wurden anhand von Beispielen die Grenzen der Möglichkeiten aufgezeigt. Natürlich durfte die Perspektive nicht fehlen, die Trends, die in diesen Bereichen zu erkennen und zu erwarten sind.

„Die ersten Entscheidungen zum Thema ‚Bestpreisgarantie‘ zeigen, dass die Kartellbehörden nun auch bei den großen Handelsplattformen wettbewerbswidrige Verhaltensweisen nicht nur erkennen, sondern auch prüfen und untersagen“, zeigt Nina Ollinger, Rechtsanwältin mit Kanzleistandorten in Klosterneuburg, Purkersdorf und Gablitz  auf. Thomas Ollinger, Geschäftsführer und Unternehmensberater, ergänzt: „Der stationäre Handel wird seine Daseinsberechtigung nie verlieren. Diejenigen jedoch, die nicht auf ihre Kernkompetenz setzen und die Regionalität und das Einkaufserlebnis nicht bieten, werden es in Zukunft sicher schwer haben“.

Auch der Ort der Veranstaltung, das Wiener Neustädter Modehaus Carnaby, bot einen perfekten Rahmen für die Veranstaltung und das Thema, denn auch hier steht das Einkaufserlebnis an erster Stelle, wie Geschäftsführer Klaus Haas eindrucksvoll vorführte. So konnte man in der darauf folgenden Diskussion, die das emotionale Thema, welches in aller Munde ist, zum Ausdruck brachte, plastische Beispiele bringen. Alles in allem ein gelungener Abend, wie der neue Vorsitzende des Management Clubs Niederösterreich Süd, Andreas Poropatits, resümierte.

Erben & Schenken: was bringt das Jahr 2016?

Impulsreferat von Rechtsanwältin Dr. Nina Ollinger mit anschließender Fragestunde – eine Veranstaltung der ÖVP Purkersdorf.

19:00 Uhr, Rechtsanwaltskanzlei Dr. Ollinger, Hautplatz 5, 3002 Purkersdorf

Erbrechtsvortrag von Rechtsanwältin Dr. Nina Ollinger im Gablitzer Gemeindeamt

Am 21.10.2015 hielt Rechtsanwältin Dr. Nina Ollinger ihren Gablitzer Herbstvortrag zum aktuellen Thema Erbrecht. Aufgrund der neuen Erbrechtsnovelle, die Änderungen zum 1.1.2016 für uns bereit hält, ist dieses Thema brandaktuell und dementsprechend viele Besucher waren anwesend, um über die Änderungen hautnah informiert zu werden.

Die Rechtsanwältin, die mit Standorten in Purkersdorf, Klosterneuburg und Gablitz vertreten ist, berichtete im Gablitzer Gemeindeamt über die Regelungen des neuen Erbrechts. Nina Ollinger gab einen Überblick darüber, was uns erwartet und was sich ändern wird. Nach dem Vortrag gab es ausführlich Gelegenheit, um Fragen zu stellen und über dieses doch viele Gemeindebürger betreffende Thema zu berichten. Auch hier zeigte sich durch das große Interesse die Brisanz dieses Themas.

„Ich freue mich, dass so viele Leute erschienen sind, um dem Vortrag beizuwohnen, aber auch darüber, dass die Gemeinde Gablitz die Plattform geschaffen hat, um ihre Bürger über dieses aktuelle Thema zu informieren“, so die Rechtsanwältin Nina Ollinger.

ausgebuchter Vortrag in Klosterneuburg zum Thema Steuerreform mit Rechtsanwältin Dr. Nina Ollinger und Steuerberater Mag. Jürgen Sykora

Am 14.10. fand im beeindruckenden Saal der Raiffeisenbank Klosterneuburg der von der Wirtschafts-kammer Klosterneuburg veranstaltete Vortrag zum Thema Steuerreform mit Rechtsanwältin Dr. Nina Ollinger und Steuerberater Mag. Jürgen Sykora statt.

Über 100 Teilnehmer lauschten den detaillierten Ausführungen der Vortragenden. Im anschließenden Austausch und Netzwerken wurde die Möglichkeit, mit Nina Ollinger und Jürgen Sykora individuelle Fragen zu besprechen, umfangreich wahrgenommen. Die Rechtsanwältin Ollinger, die jüngst in Klosterneuburg im benachbarten Brucknerhaus am Rathausplatz eine Niederlassung ihrer Wienerwald-Wohlfühlkanzlei eröffnete, war sowohl von der Teilnehmerzahl wie auch von den Gesprächen begeistert. Auch der Kanzleipartner und Steuerberater Sykora zeigte sich sehr zufrieden mit der Veranstaltung.

Und so waren sich alle einig: eine gelungene Veranstaltung der Wirtschaftskammer für die Klosterneuburger Unternehmer und darüber hinaus!

neues Buch zum Pferderecht von Rechtsanwältin Dr. Nina Ollinger

Seit mehreren Jahren ist die passionierte Hobbyreiterin und Kutschenfahrerin Nina Ollinger eine auf Rechtsangelegenheiten rund ums Pferd spezialisierte Anlaufstelle für Pferdebesitzer und Unternehmen mit Fokus auf Reitsport und Pferdezubehör.

Nun präsentiert die Rechtsanwältin, die ihre Kanzlei an Standorten in Purkersdorf, Klosterneuburg und Gablitz betreibt, ihr neues Buch mit dem Titel „Haftungsfalle Pferd“. Zielsetzung des Werkes ist die praktische Darstellung zentraler Rechtsfragen rund ums Pferd. „Im Rahmen meiner Rechtsberatung habe ich oft erlebt, dass der Bedarf an Basis-Informationen zum Thema Haftung bei Pferden genauso groß wie ungestillt ist“, berichtet Nina Ollinger und erklärt somit ihre Motivation, ihr neues Buch herauszugeben.

Gerold Dautzenberg, der Präsident des niederösterreichischen Pferdesportverbandes, hebt die Alltagstauglichkeit des Buches der Rechtsanwältin hervor, während der Pferde-Sachverständige Michael Seletzky den universellen Einsatz sowie die leichte Lesbarkeit des Buches betont. Für Nina Ollinger jedenfalls „geht es nicht darum, Angst zu schüren, sondern auf dieses für Personen mit Pferdebezug sehr wichtige Thema zu sensibilisieren“.

Neben praktischen Beispielen aus dem Pferde-Alltag steht die Darstellung der Rechtsprechung zu konkreten Fällen rund ums Pferd im Vordergrund. Ergänzt wird das Buch mit einem Kapitel zur Tierhalterhaftung sowie dem Reiten im Straßenverkehr und der Haftung bei Kutschenfahrten. Daraus ergibt sich eine umfassende Darstellung der Haftungsrisiken aller, die mit Pferden zu tun haben.

„Ich freue mich besonders, dieses Buch endlich präsentieren zu dürfen“, so die Purkersdorfer Rechtsanwältin, die davon ausgeht, dass das Buch zur Pflichtlektüre für alle, die gewerblich oder privat mit Pferden zu tun haben, werden wird.

Bestellt werden kann das Buch um €19,80 im exklusiven Kanzlei-Desgin versandkostenfrei direkt in der Kanzlei mittels Bestellformular unten oder unter anderen auf Amazon.

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Neuer Standort der Rechtsanwaltskanzlei Dr. Ollinger am Klosterneuburger Rathausplatz

Die Wienerwald-Wohlfühlkanzlei von Rechtsanwältin Dr. Nina Ollinger setzt ihren nächsten Expansions-Schritt und eröffnet den nächsten Wienerwald-Standort am Klosterneuburger Rathausplatz 11.

„Der Standort direkt am historischen Klosterneuburger Rathausplatz mit seinem einzigartigen Ambiente bietet nun auch unseren Mandanten in Klosterneuburg Wohlfühlambiente bei der hochwertigen Rechtsberatung“, ist Rechtsanwältin Nina Ollinger stolz auf ihren weiteren Kanzlei-Standort und ergänzt: „Ich freue mich, unser komplettes Spektrum für Unternehmer und Privatpersonen nun auch in Klosterneuburg anbieten zu können“.

Für Nina Ollinger ist der neue Standort in Klosterneuburg der nächste logische Schritt, nicht zuletzt wegen der engen Beziehung von Purkersdorf und Klosterneuburg und vor allem den Gemeinsamkeit der beiden Wienerwald-Städten. Auch der Kanzlei-Standort entspricht genau dem Kanzlei-Image: „das denkmalgeschützte „Brucknerhaus“ direkt an der historischen Burgmauer entspricht genau den Erwartungen, welche die Mandanten der Wohlfühlkanzlei an das Ambiente stellen“, ergänzt die Rechtsanwältin. Dass die Rechtsanwaltskanzlei schnell ihren Platz auch in Klosterneuburg erarbeiten wird, liegt für Nina Ollinger auf der Hand: “meine Erfahrung ist, dass die Klosterneuburger sehr viel Wert auf Qualität legen – und genau dafür steht die Wienerwald-Wohlfühlkanzlei schon seit fast fünf Jahren“.

Rechtsanwältin Nina Ollinger auf der Apropos Pferd

Die Apropos Pferd in der Wiener Neustädter Arena Nova findet heuer vom 1.-4-10.2015 statt und Rechtsanwältin Nina Ollinger ist wieder einer der 210 Aussteller.

Die auf Pferderecht spezialisierte Rechtsanwältin berät und vertritt Reitstall- und Gestütsbesitzer, Tierärzte und Reitlehrer in allen haftungsrechtlichen Fragen rund um das Thema Pferd. Das Leistungsspektrum von Nina Ollinger reicht hierbei vom Verfassen von Verträgen über die Beratung bei Problemen bis hin zur Vertretung in Gerichtsverfahren.

Neben dem Stand 165 im Obergeschoss der Haupthalle 1 hält die Rechtsanwältin wieder zahlreiche Fachvorträge. Neben dem Thema „Haftungsfalle Pferd“ gibt Nina Ollinger auch rechtliche Tipps zum Pferdekauf und -verkauf im Rahmen eines Vortrages. Beide Vorträge finden jeden Tag statt – das Programm finden Sie auf Seite 13 des Messekataloges bzw. online hier.

Mehr Infos über die Apropos Pferd finden Sie auf der Homepage der Arena Nova.

 

Stimmen über die Wienerwald-Wohlfühlkanzlei: Carina Felzmann, Eigentümerin der Kommunikationsagentur Cox Orange

Diese Woche dürfen wir die nächste Stimme präsentieren, die über die Wienerwald-Wohlfühlkanzlei und deren Eigentümerin, Rechtsanwältin Dr. Nina Ollinger berichtet: Carina Felzmann.

Die erfolgreiche Kommunikations- und PR-Expertin sowie Gründerin und Eigentümerin der Marketing- und PR-Agentur Cox Orange kennt Nina Ollinger schon lange und hat schon öfters Gelegenheit gehabt, mit der Rechtsanwältin zusammen zu arbeiten.

Erfahren Sie, was Carina Felzmann über Nina Ollinger zu erzählen hat:

Stimmen über die Wienerwald-Wohlfühlkanzlei

Dass es die Wienerwald-Wohlfühlkanzlei geschafft hat, das Vertrauen vieler Mandanten, Partner und Unterstützer zu gewinnen, freut die Rechtsanwältin Dr. Nina Ollinger ganz besonders. Das besondere Verhältnis spiegeln auch die Kommentare unzähliger Wegbegleiter wieder, von denen wir einige einfangen konnten und Ihnen präsentieren möchten.

„Die Stimmen über meine Kanzlei erfüllen mich mit großem Stolz und bewegen mich auch sehr. So individuell sie sind, haben sie die Wertschätzung gemein, die in jedem Fall auf Gegenseitigkeit beruht und neben dem Geschäftlichen vor allem auch das Menschliche in den Vordergrund stellen. Das macht meinen Beruf aus und ist der Grund, warum ich ihn mit so viel Freude ausübe“, sagt Nina Ollinger.

Lernen Sie Nina Ollinger und ihre Wohlfühlkanzlei ganz persönlich kennen und hören Sie sich an, was über sie erzählt wird – in den „Stimmen über die Rechtsanwaltskanzlei Dr. Ollinger“!

Den Anfang machen Bernd und Jürgen Sykora, die gemeinsam die Steuerberatungskanzlei Sykora leiten und bereits einige Jahre sehr erfolgreich mit der Wienerwald-Wohlfühlkanzlei kooperieren:

Welcher Preis gilt an der Supermarktkasse?

Wer kennt die Situation nicht? Man ist kurz vor Ladenschluss im Supermarkt und kauft eine Flasche Wein. Diese ist mit einem Angebotspreis ausgezeichnet, der aber laut Werbung erst am nächsten Tag gelten sollte, was im Geschäft nicht ersichtlich ist. An der Kassa dann die große Überraschung: der normale, höhere Preis wird an der Kassa angezeigt. Welcher Preis ist nun zu zahlen?

Um diese Frage zu beantworten, muss ein genauer Blick auf die juristische Definition des Vertragsschlusses geworfen werden. Ein Vertrag besteht grundsätzlich aus zwei übereinstimmenden Willenserklärungen: dem Angebot und der Annahme. Ein Angebot könnte etwa so aussehen: „Möchten Sie den Wein für 9,90 Euro kaufen?“ Antworten Sie dann mit „Ja“ haben Sie die Annahme erklärt und ein Kaufvertrag ist wirksam zustande gekommen. Jetzt könnte man natürlich auf die Idee kommen, dass auch die Auslage im Supermarkt ein Angebot an den Kunden ist, die Ware zum ausgezeichneten Preis zu kaufen. Dem ist aber nicht so.

Es handelt sich nämlich in aller Regel nur um eine sogenannte „invitation ad offerendum“, was soviel bedeutet wie die Einladung, ein Angebot abzugeben. Gehen Sie also mit der Flasche Wein, die mit einem Preis von 4,99 Euro ausgezeichnet ist, an die Kasse, machen Sie dem Geschäftsbesitzer das Angebot, den Wein zu diesem Preis zu kaufen. Wird der Preis eingegeben, ist der Vertrag wirksam abgeschlossen worden. Wird hingegen ein anderer Preis einboniert, handelt es sich um eine modifizierte Annahme. Im Rechtssinne stellt das Bonieren eines höheren Preises konkret eine Ablehnung Ihres Angebots dar, verbunden mit einem neuen Angebot, den Sekt zum höheren Preis zu kaufen. Bezahlen Sie den höheren Preis, haben Sie das Angebot angenommen und es liegt wieder ein Vertrag vor.

Natürlich sind Sie nicht verpflichtet, den teureren Preis zu zahlen und können den Kauf der Flasche nun ablehnen. Dann haben Sie das Angebot des Verkäufers nicht angenommen. Wie Sie sehen, kann es im Vertragsrecht juristisch ganz schön hin und her gehen. Für die Praxis muss man sich eigentlich nur folgende Grundsätze merken:

  • Der Verkäufer ist an seine Preisauszeichnung in der Regel gegenüber dem Kunden nicht gebunden.
  • Stellt sich an der Kasse heraus, dass der Preis höher ist und Sie möchten diesen nicht bezahlen, können Sie den Kauf ablehnen.

Eine Konsequenz kann eine falsche Preisauszeichnung für den Verkäufer allerdings dann haben, wenn er damit das Wettbewerbsrecht verletzt. Lockt er nämlich Kunden mit Schnäppchen in seinen Laden, die dann aber gar nicht gelten, riskiert er eine Abmahnung von anderen Verkäufern, die mit ihm im Wettbewerb stehen. Sie als Privatperson können eine solche Abmahnung allerdings nicht aussprechen.

Rechtsanwältin Nina Ollinger bei Podiumsdiskussion zum Thema Unternehmerin der Zukunft

Die Rolle von Unternehmerinnen (in) der Zukunft ist ein aktuelles und zugleich spannendes Gesprächsthema und nicht zuletzt deswegen in vieler Munde. Auch das Netzwerk Bizladies widmete sich bei seinem heurigen Summer Cocktail diesem Thema und veranstaltete eine Podiumsdiskussion.

Die Rechtsanwältin Dr. Nina Ollinger, die mit ihrer Wohlfühlkanzlei in Purkersdorf und Gablitz in 3 Jahren eine mittelständische Boutique-Kanzlei aufgebaut hat, freute sich, unter der Moderation von Johanna König mit hochkarätigen Teilnehmern über dieses Thema vor mehr als 50 interessierten Unternehmerinnen zu diskutieren. Unter anderen widmeten sich noch Alisa Kapic von Regus Austria, Doris Wallner-Bösmüller, Eigentümerin von Bösmüller Print-Management, und die Boxweltmeisterin Nicole Wesner dem Thema „What awaits you? The future Role of a Female Entrepreneur in Central Europe, especially in Austria“.

„Frauen müssen sich als Unternehmerinnen wesentlich mehr zutrauen, an Selbstständigkeit gewinnen und mit Überzeugung Unternehmerinnen sein. Dann können sie problemlos mit der männlichen Konkurrenz mithalten“, mahnt Nina Ollinger mehr Selbstbewusstsein ein. Bei Überlegungen, selbständig zu werden, gewinnt auch bei Frauen das Thema Franchising immer mehr an Bedeutung, meint Nina Ollinger, die auch viele Jungunternehmerinnen zu ihren Mandanten zählt. „Franchising ist eine Möglichkeit des intelligenten und gewissenhaften Starts in die Selbstständigkeit, der Frauen vermehrt anspricht“, meint die Rechtsanwältin abschließend.

Homepage der Bizladies