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Mit Recht versichert – mehr Sicherheit rund ums Pferd durch Fachwissen und eine vernetzte Zusammenarbeit

Mit Recht versichert – mehr Sicherheit rund ums Pferd durch Fachwissen und eine vernetzte Zusammenarbeit

Rechtsanwältin und Pferderechts-Expertin Nina Ollinger und Versicherungsexpertin Catarina Held starten eine Zusammenarbeit.

Jeder, der mit Pferden zu tun hat, sei es als Reiter, Pferdehalter, Reitlehrer oder Reitstallbesitzer, hat einen besonderen Zugang zum Pferd, der nicht nur Sportkamerad, sondern auch Freund ist. Nicht allen ist jedoch bewusst, welche Risiken vor allem im Haftungsbereich lauern.

„Eines der wesentlichen Ziele unserer Arbeit ist es, zu unterstützen die wesentlichen Haftungsfallen im Voraus zu erkennen, sodass auf dieser Wissensbasis die notwendigen Vorkehrungen getroffen werden können, um Haftungsschäden bestmöglich zu vermeiden“, so Rechtsanwältin Nina Ollinger. Versicherungsexpertin Catarina Held ergänzt:“ Aufgrund unserer täglichen Praxis kennen wir jedoch leider auch unzählige Fälle, in denen es trotz Vorsichtsmaßnahmen zu kostenintensiven Schäden kam.  Aus diesem Grund bedarf es ebenso qualitativer Information zur Schaffung eines individuellen Sicherheitsnetzes, welches im Schadenfall das finanzielle Risiko etwaiger Schadenersatzforderungen und Kosten eines Rechtsstreits abfängt.“

Beide wissen wovon sie reden, befassen sie sich doch bereits jahrelang mit den Rechts- und Versicherungs-Themen rund ums Pferd. So wird von den Helden das OEPS-Versicherungsservice angeboten, Nina Ollinger ist neben vielen anderen pferderechtlichen Aktivitäten auch NOEPS-Rechtsreferentin.

Beim Durchblättern des gemeinsamen „mit Recht versichert“-Folders erkennt man sofort – da haben sich zwei Expertinnen zusammengetan, die neben Kompetenz und einer hemdsärmeligen Herangehensweise viel Elan mitbringen. Man darf also gespannt sein, welche Aktivitäten in der nächsten Zeit von den beiden vorgestellt werden.

Neubestellung des OEPS-Direktoriums unter der Wahlleitung von NOEPS-Rechtsreferentin Nina Ollinger

Am 12. Juni 2018 fand die diesjährige Generalversammlung des österreichischen Pferdesportverbandes statt, deren Höhepunkt zweifelsohne die Wahl des neuen Präsidiums darstellte.

Die 127 Delegierten bestätigten unter der Wahlleitung der Rechtsanwältin und Referentin des NOEPS-Referats Recht und Pferd Nina Ollinger die Präsidentin Elisabeth Max-Theurer, die somit in ihre bereits sechste Amtsperiode eintrat. Neu im Präsidium ist der NOEPS-Vizepräsident Erich Huber-Tentschert.

Sissy Max-Theurer bedankte sich in ihrer Rede für das ausgesprochene Vertrauen. Emotionaler Höhepunkt war sicherlich ihre Laudatio an den NOEPS-Präsidenten Gerold Dautzenberg, der aus dem Direktorium zurück trat und für seine Verdienste für den Pferdesport die höchste Trophäe des OEPS, die OPES-Throphy, überreicht bekommen hat.

Auch für die Pferderechts-Expertin Nina Ollinger war die Veranstaltung durchaus emotional, wurde ihr doch mit der Übertragung der Wahlleitung ein großes Vertrauen und gleichzeitig eine große Verantwortung übertragen. “Ich bin dankbar, dass mir dieses Vertrauen ausgesprochen wurde und sehr froh, dass alles geordnet und nach Plan verlief. Ich gratuliere Sissy Max-Theurer und dem Präsidium zur Wahl und freue mich auf die weitere Zusammenarbeit!”.

Das Anbieten von Pferden durch den Besitzer ist seit 1.6.2017 wieder möglich!

Die intensive Öffentlichkeitsarbeit von der Pferdecommunity (siehe auch das Interview von Nina Ollinger für den ORF) und vor allem auch die Arbeitsgespräche des OEPS mit dem Ministerium und den Behörden haben sich ausgezahlt. Pferde dürfen somit auch weiterhin von ihren Besitzern öffentlich zum Kauf angeboten werden.

Am 31. Mai fand eine Sitzung des Vollzugsbeirat gemäß des § 42a Tierschutzgesetz statt. Dieser Beschluss stellt die Rechtsansicht, der für den Vollzug zuständigen Bundesländer dar.

Diese verständigten sich In dieser Sitzung zur Frage „Wer darf Tiere öffentlich zum Kauf oder zur Abgabe anbieten?“ auf folgende Auslegung des Tierschutzgesetzes:

Auf Grund der Bestimmungen des § 8a dürfen zukünftig folgende Tiere öffentlich angeboten werden:

  • Tiere aus gemäß § 31 Abs. 1 TSchG genehmigten Haltungen (gewerbliche oder wirtschaftlich tätige)
  • landwirtschaftliche Nutztiere (Im Sinne des § 24 Abs. 1 Z 1 TSchG: Pferde und Pferdeartige, Schweine, Rinder, Schafe, Ziegen, Schalenwild, Lamas, Kaninchen, Hausgeflügel, Straußen und Nutzfische)
  • Tiere aus gemäß § 31 Abs. 4 TSchG gemeldeten oder von der Meldung ausgenommenen Züchtungen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Tiere, die gemäß der Systematik des Tierschutzgesetzes zu landwirtschaftliche Nutztier zählen – wie eben auch Pferde oder Pferdeartige – hin künftig vom Besitzer öffentlich angeboten werden dürfen.

Ergänzend dazu werden die Bestimmungen der Tierkennzeichnungs- und Registrierungsverordnung aus 2009 hinsichtlich der Pferdepässe sowie der behördlichen Registrierung von Pferdehaltungen in Erinnerung gerufen.

Gegenseitiges Verständnis hat diese Entscheidung zu Gunsten der PferdesportlerInnen möglich gemacht, ist der OEPS überzeugt. OEPS-Generalsekretär Dietrich Sifkovits meint dazu: “Das ist unser Stil. Auch im Direktorium und Präsidium reden wir miteinander und verhandeln über unterschiedliche Positionen. In diesem Fall haben wir mit den zuständigen Personen im Ministerium für Gesundheit und Frauen Lösungsvorschläge erarbeitet, um eine unerträgliche Situation für die Betroffenen zu beenden. Wir haben damit nicht nur im Interesse unserer Mitglieder, sondern aller Pferdebesitzer gehandelt“. Die Pferdesportverbände danken allen Initiativen und den Mitgliedern der Verhandlungsrunden für die rasche und konstruktive Umsetzung, dem Verständnis zur Sache und insbesondere dem Verhandlungsleiter des BM Gesundheit und Frauen, Hr. Dr. Ulrich Herzog, für deren Einsatz.

“Das bedeutet damit auch weiterhin, dass die rechtlichen Rahmenbedingungen zum Thema Pferdeverkauf auch und gerade für den privaten Verkäufer eine wichtige Rolle spielen”, meint Pferderechts-Expertin und Rechts-Referntin des NOEPS, RA Nina Ollinger. Mehr Informationen dazu bietet das Buch “Pferde(ver)kauf” von Nina Ollinger. Lesen Sie hier weiter.

Kurz zusammengefasst bedeutet dies: Tiere, die gemäß der Systematik des Tierschutzgesetzes also zu den landwirtschaftlichen Nutztieren zählen, dürfen künftig vom Besitzer öffentlich angeboten werden. Dass dabei die Bestimmungen der Tierkennzeichnungs- und Registrierungsverordnung aus dem Jahr 2009 hinsichtlich der Pferdepässe sowie der behördlichen Registrierung von Pferdehaltungen zu beachten sind, versteht sich von selbst.

Das Bundesministerium wird die bekannte Internetplattform willhaben.at noch im Juni darüber informieren, dass das Feilbieten für Pferdebesitzer wieder erlaubt ist.

Interessanter Besuch bei der 5. Österreichischen Pferdefachtagung

Die auf Pferderecht spezialisierte Rechtsanwältin Nina Ollinger, die mit ihrer Wienerwald-Wohlfühlkanzlei Standorte in Purkersdorf, Klosterneuburg und Gablitz betreibt, war einer der vielen Teilnehmer der 5. österreichischen Pferdefachtagung in Aigen/Ennstal. Diskutiert wurde insbesondere über das Thema “Pferde und Gesellschaft”. Weitere interessante Beiträge behandelten die Themen “Kolik und Notfallmaßnahmen” sowie “Pferdetraining als Prävention”. Hochkarätige Vortragende ließen tiefe Einblicke in die Themen zu und fesselten das österreichische Fachpublikum.

Ebenfalls breiten Raum ließen die Veranstalter der Vernetzung innerhalb der österreichisches Pferdebranche. “Nicht nur waren die Themen der Veranstaltung sehr interessant und die Vorträge spannend; ich hatte die Gelegenheit, einen netter Erfahrungsaustausch mit Brancheninsidern wahrzunehmen und liebe Gespräche mit vielen Bekannten zu führen”, so Nina Ollinger. Auch der Austausch innerhalb des Österreichischen Pferdesportverbandes, mit Gerold Dauzenberg, Präsident des NÖ Pferdesportverbandes und Vizepräsident des OEPS sowie Dietrich Sifkovits, Präsident des Burgenländischen Pferdesportverbandes und ebenfalls OEPS-Vizepräsident, war sehr informativ.

 

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