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Mit Recht versichert – mehr Sicherheit rund ums Pferd durch Fachwissen und eine vernetzte Zusammenarbeit

Mit Recht versichert – mehr Sicherheit rund ums Pferd durch Fachwissen und eine vernetzte Zusammenarbeit

Rechtsanwältin und Pferderechts-Expertin Nina Ollinger und Versicherungsexpertin Catarina Held starten eine Zusammenarbeit.

Jeder, der mit Pferden zu tun hat, sei es als Reiter, Pferdehalter, Reitlehrer oder Reitstallbesitzer, hat einen besonderen Zugang zum Pferd, der nicht nur Sportkamerad, sondern auch Freund ist. Nicht allen ist jedoch bewusst, welche Risiken vor allem im Haftungsbereich lauern.

„Eines der wesentlichen Ziele unserer Arbeit ist es, zu unterstützen die wesentlichen Haftungsfallen im Voraus zu erkennen, sodass auf dieser Wissensbasis die notwendigen Vorkehrungen getroffen werden können, um Haftungsschäden bestmöglich zu vermeiden“, so Rechtsanwältin Nina Ollinger. Versicherungsexpertin Catarina Held ergänzt:“ Aufgrund unserer täglichen Praxis kennen wir jedoch leider auch unzählige Fälle, in denen es trotz Vorsichtsmaßnahmen zu kostenintensiven Schäden kam.  Aus diesem Grund bedarf es ebenso qualitativer Information zur Schaffung eines individuellen Sicherheitsnetzes, welches im Schadenfall das finanzielle Risiko etwaiger Schadenersatzforderungen und Kosten eines Rechtsstreits abfängt.“

Beide wissen wovon sie reden, befassen sie sich doch bereits jahrelang mit den Rechts- und Versicherungs-Themen rund ums Pferd. So wird von den Helden das OEPS-Versicherungsservice angeboten, Nina Ollinger ist neben vielen anderen pferderechtlichen Aktivitäten auch NOEPS-Rechtsreferentin.

Beim Durchblättern des gemeinsamen „mit Recht versichert“-Folders erkennt man sofort – da haben sich zwei Expertinnen zusammengetan, die neben Kompetenz und einer hemdsärmeligen Herangehensweise viel Elan mitbringen. Man darf also gespannt sein, welche Aktivitäten in der nächsten Zeit von den beiden vorgestellt werden.

Wer zahlt bei einem brennenden E-Bike?

Der Akku eines in einem Kellerabteil verwahrten E-Bikes fing während des Ladevorgangs Feuer. Durch den Brand wurden auch Gegenstände eines Nachbarn in einem anderen Kellerabteil beschädigt. Der Nachbar erhielt den Schaden von seiner Versicherung ersetzt, die daraufhin den Verkäufer des Fahrrades klagte.

Der Eigentümer des E-Bikes hatte das Fahrrad bei einem Fachhändler erworben. Einige Monate vor dem Brand war der Händler vom Hersteller des E-Bikes schriftlich davon verständigt worden, dass die Akkus dieses Modells beim Laden nach einer Tiefentladung Feuer fangen können und deshalb zurückgerufen werden. Der Fahrradhändler brachte das Schreiben an seiner Geschäftsauslage an. Obwohl ihm Name und Anschrift bekannt waren, nahm er jedoch keinen Kontakt mit dem Käufer des gegenständlichen E-Bikes auf, um ihn auf die Gefahr und die Rückrufaktion hinzuweisen.

Mit der vorliegenden Klage begehrte die Versicherung vom Fahrradhändler für ihre Versicherungsleistung Regress gem §67VersVG. Der Händler hafte für die entstandenen Sachschäden, weil er durch die unterlassene Verständigung des Kunden von der Rückrufaktion seine allgemeinen und (nach-)vertraglichen Verkehrssicherungspflichten sowie seine Pflichten nach dem PSG verletzt habe. Die Vorinstanzen wiesen die Klage ab.

Der OGH bestätigte diese Entscheidung. Aus den Händlerpflichten nach § 7 Abs 3 PSG könne schon deshalb keine Haftung abgeleitet werden, weil der Schutzbereich dieses Gesetzes nur Personen-, nicht aber Sach- oder Vermögensschäden umfasse. In die Schutzwirkungen des Kaufvertrags, aus dem eine (nach-) vertragliche Verständigungspflicht abgeleitet werden könnte, sei der geschädigte Dritte nicht einbezogen. Auch eine Haftung des Händlers aufgrund der Verletzung allgemeiner Verkehrssicherungspflichten bzw aufgrund des Ingerenzprinzips erscheine nicht gerechtfertigt, weil er die Gefahr nicht geschaffen oder in seiner Sphäre belassen hat. Dass ihm diese bekannt war, reiche nicht aus.

Rechtsanwältin Dr. Nina Ollinger beim Bürgeranwalt

Rechtsanwältin Dr. Nina Ollinger diskutierte am 21.6. beim Bürgeranwalt mit einem Vertreter der Versicherung ihres Mandanten. Thema war der Kampf um die Auszahlung der Unfallrente.
Ein Mandant hatte vor vier Jahren einen schweren Autounfall, seither sitzt er im Rollstuhl und ist arbeitsunfähig. Er kämpft bisher vergeblich um eine monatliche Unfallrente von der Versicherung, bei der er privat unfallversichert war.

Doch für die müsste er eine Invalidität von mindestens 50 Prozent nachweisen können, die Gutachter der Versicherung attestieren aber nur insgesamt 48,5 Prozent Invalidität.

Sehen Sie hier den Beitrag vom Bürgeranwalt auf ORF vom 21.6.2014.

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