neue Verbraucher-Rechte – Informationsveranstaltung

19:00 Uhr, Wirtschaftskammer Purkersdorf

neue Verbraucherrechte – Informationsveranstaltung

19:00 Uhr, Wirtschaftskammer Klosterneuburg
Einladung der Wirtschaftskammer

Vortragsreihe bei der Fachgruppe Abfall- und Abwasserwirtschaft

Auf Einladung der Fachgruppe Abfall- und Abwasserwirtschaft informierte Rechtsanwältin Dr. Nina Ollinger am 20.11.2014 auch in der Außenstelle der WKNÖ Krems zum Thema “neue Verbraucher-Rechte”.
“Sämtliche Unternehmer, die mit Verbrauchern Geschäfte machen, sollten sich über die neuen verschärften Rücktrittsrechte informieren, um Gratisleistungen so gut wie möglich zu verhindern. Das gilt für sämtliche Branchen, so natürlich auch für die Abfall- und Abwasserwirtschaft”, berichtet Nina Ollinger. “Verträge und AGBs sollten entsprechend angepasst werden”, ergänzte die Rechtsanwältin.

Nach den erfolgreichen Vorträgen im Juni in Klosterneuburg sowie im Herbst in Wr. Neustadt und Mödling hatten interessierte Unternehmerinnen und Unternehmer nun auch in Krems die Gelegenheit, sich über die neue Rechtslage und deren Konsequenzen für sie zu informieren.

Rechtsanwältin Dr. Nina Ollinger ist u.a. spezialisiert auf Vertriebs- und Franchiserecht und berät ihre Mandanten umfassend zu den neuen rechtlichen Rahmenbedingungen.

Vortrag “neue Verbraucher-Rechte” der Wirtschaftskammer Wiener Neustadt

Auf Einladung der Wirtschaftskammer Nieder-österreich referierte Rechtsanwältin Dr. Nina Ollinger am 4.9.2014 in Wiener Neustadt zum Thema “neue Verbraucher-Rechte”.

“Verbraucher müssen nun umfassender vor Vertragsabschluss aufgeklärt werden. Ihnen stehen auch besondere und weiter reichende Rücktrittsrechte als bisher zu, etwa in Webshops und bei Telefon-bestellungen, aber auch, wenn der Elektriker zum Kunden nach Hause kommt”, berichtet Nina Ollinger. “Der Aufwand erhöht sich so für Unternehmer und Kunden”, ergänzte die Rechtsanwältin.

Nach dem erfolgreichen Vortrag im Juni in Klosterneuburg hatten interessierte Unternehmerinnen und Unternehmer in Wiener Neustadt die Gelegenheit, sich über die neue Rechtslage und deren Konsequenzen für sie zu informieren.

Rechtsanwältin Dr. Nina Ollinger ist u.a. spezialisiert auf Vertriebs- und Franchiserecht und berät ihre Mandanten umfassend zu den neuen rechtlichen Rahmenbedingungen.

Berichterstattung im Bezirksblatt

Vortrag “neue Verbraucher-Rechte” der Wirtschaftskammer Wien-Umgebung

Auf Einladung der Wirtschaftskammer Niederösterreich referierte Rechtsanwältin Dr. Nina Ollinger am 26.6.2014 in Klosterneuburg zum Thema “neue Verbraucher-Rechte”. Zahlreiche Unternehmer lauschten im bis zum letzten Platz gefüllten Vortragsraum der Wirtschaftskammer Klosterneuburg den Ausführungen der Gablitzer Rechtsanwältin.

“Verbraucher müssen nun umfassender vor Vertragsabschluss aufgeklärt werden. Ihnen stehen auch besondere und weiter reichende Rücktrittsrechte als bisher zu, etwa in Webshops und bei Telefon-bestellungen, aber auch, wenn der Elektriker zum Kunden nach Hause kommt”, berichtet Nina Ollinger. “Der Aufwand erhöht sich so für Unternehmer und Kunden”, ergänzte die Rechtsanwältin.

Wirtschaftskammer-Obmann Wolfgang Ecker freute sich über die hohe Besucherzahl und die vielen Fragen: „Es ist wichtig, dass sich unsere Unternehmer informieren und mit der neuen Gesetzeslage vertraut machen.”

Rechtsanwältin Dr. Nina Ollinger ist u.a. spezialisiert auf Vertriebs- und Franchiserecht und berät ihre Mandanten umfassend zu den neuen rechtlichen Rahmenbedingungen.

zum Artikel in den Bezirksblättern

zum Informationsblatt neue Verbraucher-Rechte (gratis zum downloaden)

Neue EU-Verbraucherrechts-Richtline

Ab 13. Juni 2014 tritt die neueste EU-Verbraucher-Rechts-Richtlinie in Kraft. Damit ändert sich einiges für Betreiber von Online-Shops und deren Konsumenten.

Die wichtigste Änderung betrifft die Kosten für Rücksendungen: waren diese bis zu dem Zeitpunkt des Inkraft-Tretens der neuen Richtlinie für den Konsumenten kostenlos, können dann Unternehmer jene Kosten, die nicht auf Gewährleistung beruhen, auf deren Kunden überwälzen. Es sei denn, der Händler übernimmt weiterhin freiwillig die Kosten, was wohl bei den großen Online-Händlern auch so sein wird. Dennoch ist es empfehlenswert, in Zukunft die AGBs genauer zu studieren, um keine bösen Überraschungen zu erleben.

Es gibt jedoch noch weitere Veränderungen im Bereich des Fernabsatzgeschäfts – also außerhalb der Geschäftsräume abgeschlossene Geschäfte: die Widerrufsfrist des Kunden, welche derzeit 7 Werktage beträgt, wird mit Inkrafttreten der neuen Richtlinie auf 14 Kalendertage verlängert. Außerdem ist es dann ausreichend, seinen Widerruf, so er schriftlich erfolgt, innerhalb dieser Frist abzusenden. Allerdings muss der Widerruf dann ausdrücklich erfolgen – ein einfaches, kommentarloses Zurücksenden der Ware ist nicht mehr ausreichend.

Besonders wichtig für Online-Händler ist, dass sie ihre Kunden über ihr Widerrufsrecht aufklären müssen. Geschieht dies nicht, läuft die Widerrufsfrist erst zwölf Monate nach Ablauf der ursprünglichen, 14tägigen, Frist ab. Zusätzlich gelten Teile der Richtlinie nicht nur für Online-Shops, sondern auch für traditionelle Geschäfte.

Auch ändert sich mit der Richtlinie der Zeitpunkt des Gefahrenübergangs: das Transportrisiko trägt dann zwingend der Unternehmer und nicht wie bisher zum Zeitpunkt der Übergabe an den Transporteur. Ausdrücklich in der Richtlinie verankert ist ebenfalls das Verbot von Mehrwert-Kundenhotlines. Ebenfalls neu ist das ausdrückliche Verbot, für die Nutzung von Zahlungsmitteln Entgelte vom Konsumenten zu verlangen, die über die tatsächlich dem Unternehmer entstehenden Kosten hinausgehen, wie zum Beispiel hohe Zusatzgebühren bei Kreditkarten-Transaktionen.

Wichtig für Online-Shop-Betreiber ist, dass unmittelbar vor dem Bestellvorgang der Kunde auf der Internet-Seite sämtliche für ihn wichtige Informationen dargestellt bekommen muss.